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Neu bei FBE: "brand" von Volker Schmidt

© Carola Schmidt

 

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Der Klimawandel hat den Kontinent und die politischen Verhältnisse grundlegend verändert. Es existieren nur noch Rumpfgebilde von Staaten, Stadtstaaten oder freie Kommunen.

Maëlles Familie gehört zu den Wenigen, die es geschafft haben, sich im klimatisch begünstigten Norden ein neues Leben aufzubauen. Doch Maëlle will nicht in der Komfortzone einer zerstörten Welt auf den Untergang warten und macht sich auf den Weg in ihre Heimatstadt in Mitteleuropa, um dort dem Leben ohne Zukunft ein Ende zu setzen. Auf der Reise begegnet sie Koé, der als Fluchthelfer arbeitet, die beiden verlieben sich. Die alte Heimat ist zu einem unbewohnbaren Ort geworden. Nur nachts feiert eine eingeschworene Gemeinschaft in den Leerständen der Stadt das Leben. Maëlle und Koé lassen sich treiben von der flüchtigen Sehnsucht nach Glück. Andrii, eine Transfrau, stößt zu den beiden und wird in ihre Liebe eingeschlossen. Doch die Gemeinschaft ist bedroht, von der Hitze sowie den Faschisten aus dem Umland.

brand ist ein dystopisches Roadmovie, eine Geschichte über die Bedingungslosigkeit von Liebe angesichts eines nahen möglichen Endes. Das Stück fragt nach den Konsequenzen und Möglichkeiten menschlichen Handelns, im Spiegel einer von heutiger Hybris geprägten Zukunft.

27.01.2020

Stücke zu dieser Nachricht:
brand

Autoren zu dieser Nachricht:
Schmidt, Volker