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"Volldeppen mit Übertiteln" - "Andi Europäer" von Philipp Löhle uraufgeführt

Inszenierungsfoto © Konrad Fersterer
Staatstheater Nürnberg

 

Am 31. Januar war die Uraufführung von Philipp Löhles Andi Europäer am Staatstheater Nürnberg (Regie: Tina Lanik).

"Beim Lesen dieser Versuchsanordnung übers kontrollierte Deutschsein samt reichlich unterlegter Pointen-Federung kann man sich ein durch und durch bedrohlich verrücktes Drama vorstellen. Als Munition fürs reisende Rückkopplungs-Kollektiv, das da mit Seitenblick auf die eigene Biografie in zunehmend kreischender Auseinandersetzung perverse Travestien von Entwicklungshilfe durchrüttelt, konstruierte Löhle Selbstzerstörungs-Dialoge, die es krachen lassen. 'Volldeppen mit Übertiteln', lautet die Selbstbeschreibung eines Beteiligten fürs ganze Team. Leicht übertrieben." (Nachtkritik)

"Mit Andi Europäer erzählt Löhle nicht etwa über Flucht und Vertreibung, sondern über Deutschland, das Deutschsein und wie sich dies vor den Augen eines vermeintlich afrikanischen Publikums selbst entlarvt." (Deutschlandradio)

"Ausgangspunkt für Andi Europäer war ein Zeitungsartikel über Veranstaltungen des Auswärtigen Amtes, in denen vor der Flucht nach Europa gewarnt wird. Löhle hat dieses Setting aufgegriffen und ins Absurde gesteigert. Nun also soll allein der Durchschnittsdeutsche – übergewichtig, übelgelaunt und übereifrig – Afrikaner von der Flucht abhalten. Das Spiel mit Klischees, Vorurteilen und Stereotypen ist in die Komödie, die danach fragt, was uns Deutsche eigentlich ausmacht, eingepreist. Doch bekanntlich steckt in ihnen stets ein Funken Wahrheit und so ist Andi Europäer ein ums andere Mal entlarvend." (Die Deutsche Bühne)

03.02.2020

Stücke zu dieser Nachricht:
Andi Europäer

Autoren zu dieser Nachricht:
Löhle, Philipp