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"Creepy Groteske mit Anleihen bei der schwarzen Romantik" (Süddeutsche Zeitung)

 

Das Staatstheater Nürnberg zeigt Isola von Philipp Löhle als Filmadaption (wieder zu sehen auf der Homepage des Theaters am 20. März). Eigentlich wäre das von Schauerromantik und Horrorfilm inspirierte Stück im Dezember 2020 uraufgeführt worden. In der Filmregie von Sami Bill wird nun aus der von Jan Philipp Gloger inszenierten Produktion ein ganz eigenes Werk, das einen Besuch der Inszenierung im Theater zu einem späteren Zeitpunkt nicht ersetzen will.

"Der gewiefte Löhle verlegt das Stück nicht etwa ins Corona-Rückzugsgebiet der heimischen Sofalandschaft, sondern weit zurück in die Biedermeierzeit, die ebenfalls für Abkapselung in den eigenen vier Wänden steht. (...) Der Horror, der hier anklingt, wird nach allen Regeln der Schauerromantik ausgereizt, auch die gehört zum Biedermeier." (Süddeutsche Zeitung)

Friedrich Wilhelm von Munk hat zu einem großen Fest auf seine Burg geladen. Ein Meer von Kerzen, ausgelassene Gäste, ein Rausch ... und plötzlich ist einer der Partygäste tot. Die Angst geht um und während sich die Gesellschaft in den Ballsaal einschließt, fordert das Unbekannte draußen weitere Opfer.

In der selbstgewählten Isolation breitet sich unter der bunt zusammengewürfelten Feiergesellschaft schnell eine Atmosphäre aus Ungewissheit, diffuser Bedrohung und wilder Spekulationen aus. Die Handlung nimmt immer abstrusere Wendungen und weitet sich zu einem albtraumhaften Szenario. Hier tanzt eine übersatte Gesellschaft am Rand des Abgrunds und leugnet die Gefahr des Absturzes.

19.01.2021

Stücke zu dieser Nachricht:
Isola

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Löhle, Philipp