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"Isola" von Philipp Löhle als Film

 

Isola wäre eigentlich im Dezember 2020 am Staatstheater Nürnberg uraufgeführt worden. Inspiriert von Schauerromantik und Horrorfilm skizziert Philipp Löhle in seinem neuen Stück das Szenario eines Lockdowns. In der Filmregie von Sami Bill wird nun aus der von Jan Philipp Gloger inszenierten Produktion ein ganz eigenes Werk, das einen Besuch der Inszenierung im Theater zu einem späteren Zeitpunkt nicht ersetzen will. Der Film ist am 26.02. und am 20.03. auf der Webseite des Theater zu sehen.

Professor Ambrosius Freudenbach ist auf dem Weg zu seinem Jugendfreund Friedrich Wilhelm von Munk, der zu einem großen Fest auf seine Burg geladen hat, um den lang ersehnten Tod des tyrannischen Vaters zu feiern. Ein Meer von Kerzen, ausgelassene Gäste, ein Rausch ... und plötzlich ist einer der Partygäste tot. Die Angst geht um und während sich die Gesellschaft in den Ballsaal einschließt, fordert das Unbekannte draußen weitere Opfer.

In der selbstgewählten Isolation breitet sich unter der bunt zusammengewürfelten Feiergesellschaft schnell eine Atmosphäre aus Ungewissheit, diffuser Bedrohung und wilder Spekulationen aus. Die Handlung nimmt immer abstrusere Wendungen und weitet sich zu einem albtraumhaften Szenario. Hier tanzt eine übersatte Gesellschaft am Rand des Abgrunds und leugnet die Gefahr des Absturzes.

19.01.2021

Stücke zu dieser Nachricht:
Isola

Autoren zu dieser Nachricht:
Löhle, Philipp