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„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

Anna Gschnitzer beim Heidelberger Stückemarkt
Einfache Leute von Anna Gschnitzer ist für den Autor*innenpreis des...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Berliner Theatertreffen 2021: "Einfach das Ende der Welt" von Jean-Luc Lagarce
Update: Das Berliner Theatertreffen zeigt am 13.5. einen Live-Stream aus dem...

Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Alles beginnt mit zehn Wochen in New York, wovon Sophonisbe, eine wackere...

Jetzt lieferbar per Post: "Poesie einer verlorenen Normalität"
Krasnojarsk von Johan Harstad wurde vom Schauspielhaus Graz als Virtual...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...


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„Sind wir nicht langsam alle irre?“ - Alexander Nerlich inszeniert „Der Sandmann“

 

Am 10. April hatte Alexander Nerlichs Inszenierung „Der Sandmann“ nach E.T.A. Hoffmann am Theater Ingolstadt Premiere. Die Inszenierung ist seitdem als theatrale Zoom-Konferenz zu sehen.

„Nerlichs Projekt (ist) ungemein treffend, erhellend, ein sehr gelungener Kommentar auf unserer derzeitige Situation, zwingend erschaffen mit einem alten Text. (...) Das hat schon eine hypnotische Kraft.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Alexander Nerlich gelingt es, Theater und Film nicht zusammenzubringen, sondern bewusst kollidieren zu lassen. (...) Gerade die Bilder, in denen die digitalen Tricks offensichtlich werden, (...) verleihen dieser ‚Sandmann‘-Variante etwas ganz und gar Eigenständiges. Das Theater, dieser ursprüngliche virtuelle Raum, holt sich zurück, was ihm Film und Fernsehen genommen haben.“ (Nachtkritik)
„Was für ein Spiel! (...) Nathanaels Existenz in der selbst gewählten Isolation steht exemplarisch für die Vereinzelung inmitten einer medialen Globalität, überwacht, kontrolliert, preisgegeben durch allzu verschwenderischen Umgang mit Daten. (...) Raffiniert wird hier Hoffmanns schaurige Geschichte ins digitale Zeitalter transofrmiert und stellt dabei nicht nur Fragen nach Realität und Fiktion, Machbarkeit und Maschinenlogik – sondern auch die nach der Menschlichkeit in einer Zukunft mit KI.“ (Donaukurier)

13.04.2021