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Neue Stoffrechte: "Eine runde Sache" von Tomer Gardi

 

Zwei Künstler aus zwei unterschiedlichen Jahrhunderten reisen durch sprachliche und kulturelle Räume. Es geht um Fremdheitserfahrungen, Identität, das Leben als Künstler und Politik. Zuerst schickt sich Tomer Gardi selbst als literarische Figur mit dem sprechenden deutschen Schäferhund Rex und dem Elfen- oder gar Erlkönig an seiner Seite auf eine fantastisch-abenteuerliche Odyssee. Slapstickartig, komisch und mit vielen unterschwelligen Nadelstichen. Im zweiten Teil des Romans folgen wir dem im 19. Jahrhundert lebenden indonesischen Maler Raden Saleh von Java durch Europa und zurück nach Asien - ein historischer Roman und zugleich ein Abbild unserer Zeit.

Virtuos spielt Tomer Gardi mit Sprachen. Mit all seiner Originalität und dem Überbordwerfen konventioneller Romankonzeptionen löst er auch die Krux mit der Wahl der Sprache, die sein literarisches Ich martert.

"Tomer Gardi - ein Schriftsteller zwischen den Welten, der auch seine Figuren losschickt, auf die Suche nach einem Platz in der Welt. Was so leichtfüßig scheint, ist genial gestrickt. Ein sprudelnder, atemloser Roman, der die großen Fragen nach Identität und Heimat verhandelt." (NDR)

19.10.2021

Stücke zu dieser Nachricht:
Eine runde Sache

Autoren zu dieser Nachricht:
Gardi, Tomer