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"La Cage aux Folles" an der Komischen Oper Berlin
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"Peter Pan" (Robert Wilson / CocoRosie) am Stadttheater Ingolstadt
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"Wenn soziale Wärme nicht bloß ein geflügeltes Wort wäre" – POLAR von Sokola//Spreter in Wien
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ÖE: Frau Zucker will die Weltherrschaft" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund am Theater der Jugend Wien
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Schauspiel: Stücke über das Anthropozän
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UA: "Tom Sawyer" an der Komischen Oper Berlin
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"Eine neue Zeit durch neue Texte verständlich machen" (FAZ) - "Einsame Menschen" von Felicia Zeller am Berliner Ensemble
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UA: "Anfang und Ende des Anthropozäns"

(c) Staatstheater Nürnberg / Konrad Fersterer

 

Am 19. November war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Anfang und Ende des Anthropozäns am Staatstheater Nürnberg (Regie: Jens-Daniel Herzog).

Im Vergleich zu den bildgewaltigen Zukunftsvisionen von Regisseuren wie Ridley Scott und Christopher Nolan "hat das Theater inhaltlich mehr zu bieten, meist komplexere, originellere, intellektuellere und aktuellere Geschichten und Themen als das Kino. In Löhles Stück zum Beispiel bleibt es nicht bei dem anfänglichen Zukunftsszenario, in dem die Menschen sich zu Primaten zurückentwickeln." (Süddeutsche Zeitung)

„Ja, wir entwickeln uns zurück, so Löhles böse Zeit-Diagnose, die in einer sozusagen global verdummten Zukunft beginnt, um in eine verkrachte Vergangenheit zu gehen und in einer verseuchten Gegenwart zu enden: als ewiger Zyklus von Krisen, Pannen, Wahnsinn. Das erinnert manchmal an die lustigen Dystopien eines Kurt Vonnegut.“ (Nürnberger Nachrichten)

„Die ganze Inszenierung dieses großartigen Stücks ist voll wie ein köchelnder Topf mit kleinen, anreichernden Ideen, die sich ideal einfügen in dieses wilde Spiel - das Spiel der Fiktion und mit der Fiktion und den Modi der Erzählung. (...) Alles kippt, die Tonalität der Komödie ist aufgebraucht, der Witz war eine Falle, (...) die Geschichte hat sich herausgeschält.“ (Nachtkritik)

24.11.2021

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Anfang und Ende des Anthropozäns

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Löhle, Philipp