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"Selbstbehauptung und neue Klänge" - UA von Necati Öziris "Der Ring des Nibelungen"

(c) Sabina Boesch

 

Am 28. Januar war am Schauspielhaus Zürich die Uraufführung von Der Ring des Nibelungen von Necati Öziri in der Regie von Christopher Rüping.

"Öziri schreibt sich mit Intelligenz, Witz und großer Vielfalt um Wagner herum in ein Heute her. (...) Brutal und rasant landet Wagners Monument mitten in der Gegenwart." (Nachtkritik)
"Das Wagnersche Heldentum wird gewissermassen eingeschmolzen, um Material für eine neue Menschlichkeit zu gewinnen. (...) Schauspielerische Suggestivkraft und Dynamik halten sich auf hohem Niveau während dieses Theaterabends." (Neue Zürcher Zeitung)
"Die Götter sind wir, auf uns werden die Scheinwerfer gerichtet, und die Anti-Helden fordern uns heraus, versuchen, wie in einem Hip-Hop-Konzert, Resonanzen aus uns zu kitzeln. (...) Vier Stunden verfolgt man gebannt den Versuch, Wagners destruktivem Untergangsszenario eine menschliche Utopie entgegenzustellen." (Aargauer Zeitung)
"Es wär wohl auch ohne Wagner gegangen, er ist eher Sprungbrett als Korrekturvorlage. Stattdessen ist eben etwas ganz Eigenes entstanden - und gelungen." (Tagesanzeiger)

31.01.2022

Stücke zu dieser Nachricht:
Der Ring des Nibelungen

Autoren zu dieser Nachricht:
Öziri, Necati