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Sommertheater 2022: Premieren im Musiktheater
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Musiktheater:...

dg-Konferenz 2022 mit Amir Gudarzi und Sokola//Spreter
Vom 23. bis 26. Juni 2022 findet die Jahreskonferenz der Dramaturgischen...

UA "Gott Vater Einzeltäter" von Necati Öziri
Am 3. Juni ist die Uraufführung von Necati Öziris Stück Gott Vater...

Sommertheater 2022: Premieren im Schauspiel
Eine Auswahl unserer diesjährigen Sommertheater-Premieren im Schauspiel:...

UA: "Mats & Milad" von Eva Rottmann am Staatstheater Mainz
Am 2. Juni feiert Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt von Eva...

Rückblick: "Happy End" am Renaissance-Theater Berlin
Als "Mischung aus Gangsterkomödie, 'Bohème sauvage'- Soiree und stilisiertem...

UA: "Die nicht geregnet werden" von Maria Ursprung am Theater St. Gallen
Am 25. Mai wird Maria Ursprungs Stück Die nicht geregnet werden am Theater...

"Ja oder Nein?" - Knut Hamsun am Residenztheater
Am 8. Mai war die mehrfach verschobene Premiere von Stephan Kimmigs...

Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
Am 7. und 8.5. zeigt das Berliner Theatertreffen Ein Mann seiner Klasse nach...

Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
Am 14. April 2022 feierte Das schönste Mädchen der Welt seine Uraufführung am...


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Absichtserklärung zur Unterstützung ukrainischer Künstler:innen

 

Der Felix Bloch Erben Verlag unterstützt als Teil des Verbands Deutscher Bühnen- und Medienverlage e.V. die Absichtserklärung zur Unterstützung ukrainischer Künstler:innen, initiiert von Stas Zhyrkov, Intendant des Left Bank Theatre (Kyiv/Ukraine), und Birgit Lengers, Kuratorin des Festivals Radar Ost am Deutschen Theater. Bereits über 100 Kulturinstitutionen haben die Erklärung unterzeichnet, die am 14. März an das Kulturministerium der Ukraine übermittelt wurde:

Als Europäer:innen, Theatermacher:innen und Menschen sind wir zutiefst schockiert über die russische Militäraggression, die zum Krieg gegen ein souveränes Land und das ukrainische Volk geführt hat. Wir sind empört über die Verletzung des Völkerrechts und die brutalen Militäraktionen, die so vielen Menschen Schaden zufügen und unschuldiges Leben zerstören. Unser Mitgefühl gilt dem gesamten ukrainischen Volk, einschließlich unserer vielen Freund:innen und Kolleg:innen, die sich nun inmitten von Gewalt und Tod wiederfinden. Es sind Menschen, die innerhalb weniger Wochen ihre Heimat, ihre berufliche Perspektive und die Sicherheit ihrer Zukunft verloren haben.

Die europäische Kunstgemeinschaft wird zu diesem Krieg nicht schweigen und sich auch nicht an Russlands Leugnung des Krieges beteiligen. In einem Europa des 21. Jahrhunderts, das für Freiheit, Demokratie und eine offene Gesellschaft steht, betrifft jeder kriegerische Akt uns als eine Gemeinschaft mit tief verwurzelten gemeinsamen Werten unmittelbar. Wir werden nicht tatenlos zusehen, wie die Werte, die uns lieb und teuer sind, durch einen Akt der aggressiven, brutalen Invasion verleumdet werden.

Die Unterstützung der ukrainischen Kulturszene darf sich jedoch nicht auf Solidaritätsbekundungen oder parteipolitische Äußerungen beschränken, sondern muss auch die Bewahrung der tausendjährigen Geschichte der ukrainischen Kunst und Kultur umfassen.

Wir werden alles dafür tun, dass ukrainische Theaterkünstler:innen die Möglichkeit haben, ihre Kunst in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Liechtenstein auszuüben. Wir werden uns um die künstlerische Integration der Ukraine in die europäische Kulturgemeinschaft bemühen. In Zeiten, in denen ukrainische Theater vorübergehend ihrer Stimme, ihrer Bühnen und ihres Publikums beraubt sind, müssen wir ihnen eine Plattform für den künstlerischen Ausdruck auf den Bühnen und in den Theaterhäusern Deutschlands, Österreichs, der Schweiz und Liechtensteins bieten.

Mit dieser Absichtserklärung bringen wir, die unterzeichnenden Kulturorganisationen, unsere Absicht zum Ausdruck, ukrainische Theaterkünstler:innen in unseren Häusern zu empfangen, zu beherbergen und aufzuführen, um die ukrainische Theaterarbeit für die europäische Gemeinschaft sichtbar zu machen. Wir fordern daher die Ukraine auf, Künstlern aller Geschlechter zu gestatten, die notwendigen grenzüberschreitenden Reisen zu unternehmen, um ihre Arbeit außerhalb der Ukraine fortzusetzen, eine Arbeit, die, wie wir betonen, ein wichtiger Bestandteil der Kulturdiplomatie für Frieden und Dialog in Europa sein kann.


Weitere Informationen gibt es auf der Website des Deutschen Theaters Berlin.

16.03.2022