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Sommertheater 2022: Premieren im Schauspiel
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Eine runde Sache: Tomer Gardi gewinnt Preis der Leipziger Buchmesse

Tomer Gardi © Arie Kishon

 

"Unverschämt, dieser Tomer Gardi. Den ersten Teil seines Romans erzählt er nicht in astreinem Deutsch, sondern in einer Kunstsprache mit eigenartiger Rechtschreibung und merkwürdigem Satzbau. Broken German. Es gibt einen zweiten Teil, oder besser: Es gibt den Roman doppelt. Jetzt hat Tomer Gardi ihn auf Hebräisch geschrieben. Anne Birkenhauer hat ihn ins Deutsche übersetzt. (...) Eine runde Sache ist ein Schelmenstück. Wirklichkeit und Fiktion prallen darin aufeinander wie das Echte und das Gemachte. Dabei spielt Gardi ebenso kunstvoll wie dreist mit Lesegewohnheiten und Erwartungen an einen Roman, zumal an einen deutschsprachigen (...)und hinterfragt unser Bedürfnis nach Korrektheit und Geradlinigkeit ebenso wie ästhetische Normen. Dahinter lauert die bittere Frage, wie es einem Menschen überhaupt gelingen kann, seine eigene Sprache zu finden. Kurzum: "Eine runde Sache" ist ein großzügiger Roman von hoher sprachlicher Präzision." (aus der Jurybegründung)

Zwei Künstler aus zwei unterschiedlichen Jahrhunderten reisen durch sprachliche und kulturelle Räume. Fremdheitserfahrungen, Identität, das Leben als Künstler und Politik sind die großen Themen des Romans, in dem sich die beiden Handlungsstränge gegenseitig spiegeln.

18.03.2022

Stücke zu dieser Nachricht:
Eine runde Sache

Autoren zu dieser Nachricht:
Gardi, Tomer