Schauspiel: Monologe am Puls der Zeit

© Inszenierungsfoto Theater Basel / Ingo Höhn

 

Mit klein besetzten Stücken lässt sich schnell und flexibel auf aktuell drängende Fragestellungen reagieren. Wir haben eine Auswahl von Monologen zu thematisch aktuellen Themen zusammengestellt:

Claudine Galea
Ein Lebensgefühl
Ein autofiktionales Autorin-Ich erweckt in einem Dialog mit ihrem bereits verstorbenen Vater diesen wieder zum Leben. Persönliche Erinnerungen mischen sich mit dem, was eine ganze Generation betrifft: Krieg, soziale Spannungen, Klassenunterschiede und kulturelle Differenzen.

Marine Bachelot Nguyen
Söhne
Ein eindringliches Porträt einer Frau aus der Mitte der Gesellschaft, die statt mit Care-Arbeit unversehens mit politischem Extremismus liebäugelt.

Paco Gámez
Mieter
Ein vielstimmiger, autofiktionaler Text über Gentrifizierung und die Erosion der Mittelklasse. Aus alltäglichen Beobachtungen und surrealen Szenen, aus Humor und Wut, aus Lethargie und politischem Aufbegehren entsteht das Lebensgefühl einer Generation, die sich selbst sucht, aber in den Städten weder Arbeit noch Wohnung findet.

Klaus Chatten
Unser Dorf soll schöner werden
"Die beeindruckende Studie eines gebrochenen reaktionären Mannes [...] führt die Verflechtung von Opfer- und Täterrolle vor Augen und enthüllt, wie vermeintliche Normalität das Monströse nährt."
Memminger Zeitung

Irmgard Keun / Bühnenfassung von Gottfried Greiffenhagen
Nach Mitternacht
Irmgard Keuns 1937 veröffentlichter, im Exil entstandener Roman zeichnet anhand eines Einzelschicksals ein authentisches und ironisches Bild des alltäglichen Faschismus und der Lebenswirklichkeit des kleinen Mannes.

04.03.0045

Stücke zu dieser Nachricht:
Unser Dorf soll schöner werden
Nach Mitternacht
Die Söhne
Ein Lebensgefühl
Mieter

Autoren zu dieser Nachricht:
Keun, Irmgard
Gámez, Paco
Galea, Claudine
Chatten, Klaus
Bachelot Nguyen , Marine