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Sommertheater: eine Auswahl unserer Premieren von Juni bis August
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Stellenausschreibung: Assistenz Dramaturgie / Lektorat (w/m/d)
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Rückblick: "Ich, Antigone" von Anna Gschnitzer am Staatstheater Mainz
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Streaming "Königinnen" von Thomas Zaufke und Henry Mason / Landestheater Linz
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Mit 3 Tony Awards ausgezeichnet: "Appropriate" von Branden Jacob-Jenkins
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Uraufführung: "Firnis" von Philipp Löhle
Am 7. Juni war die Uraufführung des Auftragswerks Firnis von Philipp Löhle am...

Neu: "Häuslfrau" von Amir Gudarzi
Neu im Programm: Häuslfrau (Das Feuer steckt im Feuer) von Amir Gudarzi....

DSE: Hadrien Raccahs "Die Einladung" an der Komödie Frankfurt
Am 16. Mai feierte Die Einladung von Hadrien Raccah deutschprachige...

Aufnahme von Thomas Zaufkes und Henry Masons "Die Königinnen" veröffentlicht
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UA: "Die Liebe auf Erden" von Anja Hilling am Landestheater Altenburg
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Uraufführung: "Firnis" von Philipp Löhle

 

Am 7. Juni war die Uraufführung des Auftragswerks Firnis von Philipp Löhle am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken (Regie: Christoph Mehler). Tags zuvor hatte Löhles Stück Genannt Gospodin am Staatstheater Nürnberg Premiere. Regie führte Philipp Gloger, der das Stück bereits vor 17 Jahren, damals am Residenztheater München, inszeniert hatte.

"Jener dünne Firnis der Humanität, der die westliche Zivilisation wie der SchutzSlm eines Gemäldes überzog, zeigt sich gründlich abgerieben." (Die deutsche Bühne)

"Diesem Gedanken folgt Philipp Löhle konsequent – in seiner schwarzen Komödie, die vom Niedergang der Mittelschichten kündet. Eigentlich geht es um die Frage: Wie kann sich das Individuum auflösen? "Firnis" erzählt demnach vom Verschwinden – dem Ende der Zivilisation. Das Woke wird als folgenlose Kritik entlarvt. Die Alten kreisen um sich selbst und die Jungen stecken in der Nachhaltigkeitsfalle. Ein jeder richtet sich in seiner verzweifelten Existenz ein und sucht gewaltsam Auswege." (Nachtkritik)

"Die frenetisch umjubelte Uraufführung macht deutlich, warum Philipp Löhle im deutschsprachigen Raum zu den meistgespielten Dramatikern seiner Generation gehört: Seine bitterböse, von Marco Ferreris "Das große Fressen" und Pier Paolo Pasolinis "Die 120 Tage von Sodom" inspirierte Gesellschaftsgroteske ist gespickt mit Themen, die der Autor einem mit absurdem Witz unterjubelt und dabei die Frage nach individueller Verantwortung stellt." (Saarbrücker Zeitung)

10.06.2024

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Firnis

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Löhle, Philipp