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© Sima Deghani
Das Jahr ohne Sommer von Anna Gschnitzer wird am 11.10. am Stadttheater Ingolstadt uraufgeführt. Regie führt Alexander Nerlich.
Im Sommer 2026 treffen fünf Künstler:innen in einem Residency-Programm am Genfer See aufeinander. In der unerträglichen Hitze eines weiteren Jahrhundertsommers sollen sie sich ausgerechnet mit dem Jahr 1816 beschäftigen, dem "Jahr ohne Sommer", einer klimatischen Katastrophe, ausgelöst durch einen Vulkanausbruch, die Kälte, Hunger, Flucht und politische Umwälzungen zur Folge hatte. In ihrer Recherche stoßen die Stipendiat:innen auf die historische Gruppe um Mary Shelley. In einer Villa am Genfer See experimentierten diese fünf jungen Menschen neben der Kunst auch mit offenen Beziehungen und Drogen, diskutierten die Abschaffung des Staates und der Ehe, während um sie herum die Katastrophe wütete.
Das Jahr ohne Sommer behandelt mit viel schwarzem Humor die Widersprüche der Kunstproduktion. Es zeigt, wie wirtschaftliche, politische und klimatische Einflüsse auf Kunst und Gesellschaft wirken. Und wie Menschen – 1816 wie 2026 – um eine Verbindung zueinander ringen und zu einer Welt, die zwischen Frost und Flammen steht.
09.10.2025
Stücke zu dieser Nachricht:
Das Jahr ohne Sommer
Autoren zu dieser Nachricht:
Gschnitzer, Anna