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"Liberté oh no no no" von Anja Hilling uraufgeführt
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UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
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"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
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"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


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Hinter geschlossenen Türen - ÖEA von Nino Haratischwilis "Z" in Wien

 

Die Hölle, das sind die anderen? - In der österreichischen Erstaufführung am 22. September 2008 von Nino Haratischwilis Stück Z wird unter der Regie von Alex Riener zu sehen sein, dass bei Haratischwili die anderen nicht die existenzialistisch verbriefte Hölle sind. In einer Co-Produktion mit "Die Lämmer e.V." zeigt das Theater Drachengasse Wien, wie zwei Figuren hinter geschlossenen Türen die Freiheit finden.

Der Inhalt: Eine große Halle einer alten Akademie. Es ist später Abend. Leere. Stille. Keiner ist mehr da. Das glaubt zumindest Tizian, der verzweifelt in einer Ecke sitzt. Nur kurz, für einen ganz kurzen Moment, ist er eingenickt. Dann waren alle weg und er eingeschlossen. Keiner der ihn hört. Außer ... Lea. Sie steht plötzlich im Raum. Verwundert, überrascht, interessiert. Sie hat sich absichtlich einschließen lassen. Nicht zum ersten Mal. Sie liebt diesen Ort. Hier kann sie in aller Ruhe ihren Gedanken zuhören. Beiden bleibt nichts anderes übrig, als die Nacht zusammen in der Halle zu verbringen. Immerhin funktioniert der Kaffeeautomat.

Mit ihrem Debütstück Z zeigt die georgische Autorin Nino Haratischwili zwei junge Menschen in einer Extremsituation. Das vermeintliche Gefängnis entpuppt sich für beide mehr und mehr zum Ort der Freiheit: Freiheit des Denkens, Freiheit des Spielens, Freiheit des Handelns. In kurzen, prägnanten Szenen lässt die Autorin mit viel Gespür für Situation und Sprache zwei Personen sich aufeinander zu bewegen und schärft Wahrnehmung für die kleinen Glücksmomente, die das Leben lebenswert machen.

Weitere Vorstellungen vom 23. September - 4. Oktober 2008, Di-Sa um 20 Uhr

13.08.2008

Stücke zu dieser Nachricht:
Z

Autoren zu dieser Nachricht:
Haratischwili, Nino