18.08.1047

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Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Grossman, Larry

Der Komponist Larry Grossman trat am Broadway mit den Musicals "Minnie´s Boys", das die Karriere der Marx Brothers aus der Sicht ihrer ehrgeizigen Mutter Minnie darstellt, und "Goodtime Charley", einem Jeanne d´Arc-Stoff, sowie mit "A Doll´s Life" (Autoren: Betty Comden und Adolph Green, Inszenierung: Harold Prince), einer fiktiven Weiterführung der Handlung von Ibsens Schauspiel "Nora", in Erscheinung.

Für Liza Minelli, Shirley MacLaine, Julie Andrews u.v.a. schrieb er "Emmy"-gekrönte Songs und Spezials. Für "The Muppet Show" erhielt er den Peabody-Award. 1975 entstand die Musik zu dem Musical Snoopy!!! nach dem Comic-Strip "Peanuts" von Charles M. Schulz.

 

Snoopy!!!

Nach den "Peanuts" von Charles M. Schulz
Buch von Charles M. Schulz Creative Associates, Warren Lockhart, Arthur Whitelaw und Michael L. Grace
Gesangstexte von Hal Hackady
Musik von Larry Grossman
Deutsche Fassung von Peter Orthofer
3D, 4H
Orchesterbesetzung: Perc I, II, Git (Bj), Keyb I, II, B
UA: 09.12.1975, Little Fox Theatre San Francisco
DSE: 20.11.1985, K & K Theater am Naschmarkt Wien
EA der erweiterten Fassung: 02.08.1983, Watermill Theatre, Newbury

"Ich wünschte, ich hätte mein ganzes Leben noch vor mir und wüsste, was ich heute weiß." Wenn dieser Stoßseufzer aus dem Munde von fünfjährigen Kindern kommt, dann steht fest: Wir befinden uns bei den "Peanuts"! So absurd, weise und abgrundtief komisch kennt man sie: den ewigen Verlierer und Unglücksraben Charlie Brown; seine naiv-raffinierte kleine Schwester Sally; ihren angebeteten, bei seiner Schmusedecke Schutz suchenden Linus; die energische Lucy, die allen mit ihren psychologischen Ratschlägen auf die Nerven fällt ("Jeder von uns kann das sein, was ich will!"); nicht zu vergessen natürlich Charlie Browns lispelnde Verehrerin Peppermint Patty. Im Mittelpunkt steht jedoch der knuffige Beagle Snoopy, trotz seiner Macho-Allüren ein liebenswertes Tier.

Zu seinem Leidwesen sehen die Kinder in ihm hartnäckig nur einen Hund, höchstens gut zum Stöckchenholen und Pfötchengeben. Der einzige, mit dem Snoopy von Freund zu Freund kommunizieren kann, ist der schweigsame Vogel Woodstock. Doch der hat gerade selber ein Problem: seine Liebe zu einem Wurm... ("Das ist, als hätte ich mich in eine Dose Hundefutter verliebt", so Snoopys Kommentar.) In Wahrheit steckt mehr in Snoopy als nur ein Haushund: Er ist nacheinander Oster-Beagle, Party-Beagle, Dichter-Beagle, "Nobellpreis"-Beagle und schließlich Bundes-Beagle.

In lockerer Folge, mit luftigen Songs voller Wortwitz werden alle diese Figuren und ihre alltäglichen Sorgen und Probleme vorgeführt: In "Edgar Allan Poe" wird das Welträtsel ergründet, warum einen die Lehrerin immer genau dann drannimmt, wenn man die Antwort nicht weiß. "Hurry Up, Face" handelt von den Nöten, wenn das übrige Gesicht nicht so schnell wächst wie die Nase. Aber alles ist gar nicht so schlimm, hat man nur ein wenig Optimismus: "Sei nicht der Zeh, wenn du das Bein sein kannst!"

Voller verrückter Ideen und herzerwärmender Naivität, so ist dieses Musical, und so ist auch die Welt nach Ansicht von Snoopy: ein Zuhause für jedermann und ein Ort voller Zauber.

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