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UA: "Die nicht geregnet werden" von Maria Ursprung am Theater St. Gallen
Am 25. Mai wird Maria Ursprungs Stück Die nicht geregnet werden am Theater...

UA: "Mats & Milad" von Eva Rottmann am Staatstheater Mainz
Am 2. Juni feiert Mats & Milad oder: Nachrichten vom Arsch der Welt von Eva...

UA "Gott Vater Einzeltäter" von Necati Öziri
Am 3. Juni ist die Uraufführung von Necati Öziris Stück Gott Vater...

"Ja oder Nein?" - Knut Hamsun am Residenztheater
Am 8. Mai war die mehrfach verschobene Premiere von Stephan Kimmigs...

Ivana Sokola gewinnt Autor:innenpreis des Heidelberger Stückemarkts
Ivana Sokola gewinnt mit ihrem neuen Stück Pirsch den mit 10.000 Euro...

"Happy End" (Weill/Brecht/Hauptmann) am Renaissance-Theater Berlin
Am 13. Mai hat Happy End am Renaissance-Theater Premiere und ist zum ersten...

UA: "Serverland" von Josefine Rieks an den Landungsbrücken Frankfurt
Am 12. Mai wird Serverland nach dem Roman von Josefine Rieks am Theater...

"Ein Mann seiner Klasse" beim Berliner Theatertreffen
Am 7. und 8.5. zeigt das Berliner Theatertreffen Ein Mann seiner Klasse nach...

Auszeichnung: "1. Paul Abraham Preis" für Thomas Zaufke
Thomas Zaufke wird als erster Musikschaffender mit dem neugeschaffenen, mit...

Rückblick: "Das schönste Mädchen der Welt" am Grips Theater, Berlin
Am 14. April 2022 feierte Das schönste Mädchen der Welt seine Uraufführung am...

Premiere: "Vom kleinen Maulwurf, der wissen wollte, wer ihm auf den Kopf gemacht hat" an der Oper Wuppertal.
Am 20. Mai 2022 feiert der Kinderbuchklassiker Vom kleinen Maulwurf, der...


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Durringer, Xavier

Xavier Durringer wurde 1963 in Paris geboren, wo er auch lebt und als Dramatiker, Drehbuchautor und Filmregisseur arbeitet. Mit Stücken wie Ganze Tage, ganze Nächte, Schnitt ins Fleisch, Bal-Trap und Die Gelobte hat er sich auch weit über Frankreichs Grenzen hinaus einen Namen gemacht und gilt heute als einer der bekanntesten und erfolgreichsten zeitgenössischen Theaterautoren des Landes.

Seit 1989 leitet er die freie Theatergruppe "La Lézarde", für die er schreibt und inszeniert. Seine Stücke, die er oft in verlassenen Fabrikgeländen der "banlieues" von Paris aufführt, haben die Menschen in Trabantenstädten, die sich im Leben nicht mehr zurechtfinden, Liebe in den Cafés der Vorstädte und latente Gewalttätigkeit zum Thema.

"Argot" und "Verlan" gehören fest in den Wortschatz des Autors.


Filme

1993 "La nage indienne"
Spielfilm, 90 min. frankreichweite Ausstrahlung

1995 "Panier de crabes et lagoustines"
Film für die Ecole régionale d´acteurs de Cannes.

1996 "Le flic"
Kurzfilm, im Rahmen von "3000 contre le virus"

1997 "J´irai au paradis ... car l´enfer est ici"
Spielfilm, 115 min., frankreichweite Ausstrahlung, Festival AFI Los Angeles; Offizielle Auswahl bei folgenden Festivals: San Sebastian, Namur, London, Montreal, Court-Mayeur, Acapulco

1998 "Audit"
Videoclip zum gleichnamigen Song von Bertrand Lavilliers
"Debout"
Videoclip zum gleichnamigen Song von Johnny Hallyday

1999 "Les Vilains"
Fernsehfilm, 90 min, ausgezeichnet auf dem 1. Festival de la fiction des Saint-Tropez, 2000 ausgestrahlt auf Arte

2002 "Les Oreilles sur le dos"
Fernsehfilm nach dem Roman von Georges Arnaud, 2002 auf Arte ausgestrahlt

vergrösserte Ansicht zur Broschüre zu Durringer, Xavier

Xavier Durringer
Autorenbroschüre
Leben und Werk

 

Über Männer

(Histoires d´hommes)
Deutsch von Alain Jadot und Andreas Jandl
1D, oder mehrere D
DSE: 06.05.2005, Theater Virulent Linz

In 56 Monologen, Gedichten, Aphorismen, Liedtexten erzählen Frauen von ihrem Leben – vom Warten auf das richtige Leben. Sie suchen es in ihren Träumen, in Liebesbeziehungen, in Yogakursen und den verschiedensten Religionen, in der Vergangenheit und in der Zukunft. Alle sind sie allein, die einen einsam, traurig darüber, die anderen ernüchtert, manche immer noch voller Hoffnung auf Veränderung. Sie machen sich und anderen etwas vor, aus Angst, sich der Realität zu stellen. Sie hinterfragen Worte, Freundschaften, Annäherungsversuche, schotten sich ab, bewusst und unbewusst, oder entwickeln eine Überaktivität, um die Leere zu überspielen. Und werden die, die sich der Welt öffnen, nicht dafür bestraft, betrogen, bestohlen, verletzt? Rücksichtslos lassen sie uns mit sich fühlen, lachen, streiten, weinen, hadern und hoffen, wenn sie uns mitnehmen in ihre Welten.

Die ersten der "Histoires d´hommes" hat Xavier Durringer für Judith Magre geschrieben, die den Text auf dem letztjährigen Festival d’Avignon erstmals in einer szenischen Lesung vorgestellt hat. Man findet in dieser Textsammlung den ganz besonderen Stil Durringers wieder – seine Themen, seine Typen, die Form und die Sprache – und auch eine ganz neue Seite Durringers als Autor: weniger hart, kompromissbereiter, aus der Sicht der Frauen geschrieben.

Seine Monologe für eine oder mehrere Schauspielerinnen aller Altersgruppen zeigen uns zahlreiche ganz unterschiedliche Persönlichkeiten, kleine Bissen aus dem Leben der liebenden, einsamen, wütenden Frauen.

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