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Martina Clavadetscher gewinnt Schweizer Buchpreis
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Neufassung: "Mack und Mabel" von Jerry Herman
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ÖE: "Ich, Ikarus" von Oliver Schmaering am Burgtheater, Wien
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UA: "Anfang und Ende des Anthropozäns" von Philipp Löhle
Am 19. November ist die Uraufführung von Philipp Löhles Stück Anfang und Ende...

DSE: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan am Renaissance-Theater Berlin
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Neue Stoffrechte: "Eine runde Sache" von Tomer Gardi
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Bild von Geraldine AronAron, Geraldine

Geraldine Aron, Theater-, Hörspiel- und Drehbuchautorin, wurde hierzulande mit ihrer Komödie Meine tolle Scheidung bekannt.
Ihre Theaterkarriere begann im The Space Theatre in Cape Town mit „Bar & Ger“, dem vielfach ausgezeichneten Einakter über ein Geschwisterpaar. Geboren im irischen Galway, verbrachte sie den Großteil ihres Lebens in Zimbabwe und Südafrika und lebt zurzeit in London. Zu ihren Stücken, die weltweit gespielt werden, gehören „Same Old Moon“ (Amstel Playwright of The Year Award), „The Donahue Sisters“ (Sieger des All-Ireland Play Festival, Thea- terfestivals in Frankreich und Neuseeland), „The Stanley Parkers“ (Sieger des US Innerstate Play Festival), „A Galway Girl“ (Edinburgh Fringe First, Auswahl der BBC für den Prix Italia), „Mickey Kannis Caught My Eye“ (SABC Best Play), „Spider“, „The Spare Room“, „Joggers“, „On the Blue Train“, „Olive and Hilary“ und „Rustlers“.

 

Meine tolle Scheidung

(My Brilliant Divorce)
Deutsch von Daniel Call
1D
UA: November 2001, Druid Theatre Galway
DSE: 04.06.2005, Ernst Deutsch Theater Hamburg

Angela Kennedy Lipsky, eine Frau mittleren Alters, erfährt am Silvesterabend, dass ihr Ehemann Max sie wegen eines deutlich jüngeren, mexikanischen Models verlassen will. Nahezu zeitgleich eröffnet ihr ihre halbwüchsige Tochter, dass sie mit ihrer neuen Leidenschaft, einem deutlich älteren Schlagzeuger, zusammenziehen wird. Nach Jahrzehnten in der Rolle als Ehefrau und Mutter muss Angela sich nun damit abfinden, allein zu sein und einen neuen Sinn in diesem umgekrempelten Leben zu suchen.

Nach der ersten Begeisterung über die ungewollt gewonnene Freiheit folgt sehr schnell Ernüchterung: Blind Dates, gutgemeinte Verkupplungsversuche der Freunde, nächtliche Gespräche mit der Telefonfürsorge und die Selbsthilfe aus dem Sexshop sind kein Ersatz für das Leben zu zweit. Der einsame Weihnachtsabend mit dem treuen Hund, ein Treffen mit ihrem frauenfeindlichen Anwalt und der nachfolgende finanzielle Abgrund führen schließlich zur Erkenntnis, dass ein Leben allein sehr viel weniger lustig ist, als man es sich gemeinhin so vorstellt. Erst ein Abenteuerwochenende in Wales und Angelas manische Veranlagung zur Hypochondrie lassen einen Hoffnungsschimmer am Horizont auftauchen.

Angelas Weg von der ersten Erkenntnis der Untreue ihres Ehemanns bis hin zur konsequenten Trennung ist lang, ihre Art, mit dem Alleinsein fertig zu werden, exzentrisch, bissig und extrem komisch.

Meine tolle Scheidung entstand als Auftragswerk für das Druid Theatre im irischen Galway und wurde dann mit großem Erfolg an das Londoner Appolo Theatre übernommen. Eine lebhafte Ein-Frauen-Show, die meisterhaft zwischen Komödie und Mitleid schwankt, komisch und berührend zugleich ist, bietet eine Paraderolle für jede Schauspielerin mittleren Alters.

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