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Bild von Jan LiedtkeLiedtke, Jan
Foto: © Oliver Bernardt 

Jan Liedtke, Autor und Regisseur, gehört zu den vielseitigsten und erfolgreichsten Theatermachern seiner Generation. Zwischen Dramatik und Drehbuch, Regie und Produktion arbeitet Liedtke neben der Arbeit für das Theater mit seiner Produktionsfirma 9:PM Pictures auch als Filmemacher. Sein schwarzhumoriger Kurzfilm "Huhn für Karl" lief beim 41. Internationalen Studentenfilmfestival Sehsüchte, bei den Deutsch-Russischen Studentenfilmtagen Moskau, beim 34. Filmfestival Max Ophüls Preis in Saarbrücken und wurde im Rahmen der Sendung KULTURSPIEGEL des SR am 23.01.2013 ausgestrahlt. Jüngst erhielt der Film den Award "Best Student Shortfilm" auf dem Internationalen Filmfestival Comedy Cluj in Rumänien. Derzeit arbeitet Jan Liedtke an seinem Spielfilmdebüt.
Für den Dokumentarfilm "Stadt als Beute" von Andreas Wilcke (Kinostart September 2016) war Jan Liedtke als Cutter Teil des Teams. Liedtkes Gespür für spannende Themen und starke Geschichten, sein Blick für das Wesentliche und seine knappe, präzise Sprache sind die Markenzeichen seines Erfolges.

Jan Liedtke, 1977 bei Berlin geboren, studierte Szenisches Schreiben an der Universität der Künste, Berlin. 2004 erhielt er den Baden-Württembergischen Jugendtheaterpreis für sein erstes Theaterstück Toronto (UA: JES, Stuttgart). Im gleichen Jahr wurde das Stück zu den Autorentheatertagen am Hamburger Thalia Theater eingeladen.

Sein zweites Stück Kamikaze Pictures wurde 2005 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen und im Herbst 2005 am Theater Heidelberg uraufgeführt. 2006 wurde Liedtke für Kamikaze Pictures mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet. Das Stück wurde seitdem in mehrere Sprachen übersetzt und in zahlreichen Produktionen gezeigt.

Turm E, ein Auftragswerk für das Theater Junge Generation in Dresden, wurde dort im Dezember 2009 uraufgeführt.

Für die Komödie am Kurfürstendamm hat Jan Liedtke gemeinsam mit Philippe Besson die Bearbeitung Roter Hahn im Biberpelz (nach Gerhart Hauptmann) erstellt, die im Januar 2014 mit Katharina Thalbach in der Hauptrolle uraufgeführt wurde.

Arbeiten als Regisseur

Jan Liedtke debütierte 2008 am Theater Junge Generation in Dresden als Theaterregisseur mit der Inszenierung von Christiane Richers Theaterstück "Das ist Esther". Die Inszenierung wurde in der Spielzeit 2009/10 vom Theater Plauen-Zwickau übernommen. "Vision Mensch", ein Stück, das er zusammen mit 6 Jugendlichen am Theater Bremen entwickelte und inszenierte, eröffnete dort die Spielzeit 2009/2010 der "Jungen Akteure".


Auszeichnungen / Einladungen - Übersicht:

2006: Deutscher Jugendtheaterpreis für Kamikaze Pictures

2005: Einladung zum Heidelberger Stückemarkt mit Kamikaze Pictures

2004: Baden-Württembergischer Jugendtheaterpreis für Toronto; Einladung zu den Autorentheatertagen, Thalia Theater Hamburg, mit Toronto


Weitere Informationen zu Jan Liedtke

 

Kamikaze Pictures

1D, 2H, eine Stimme
UA: 03.10.2005, Theater Heidelberg

Andy trifft auf einer Party eine Frau. Er verliebt sich auf den ersten Blick. Sie heißt Linda. Sie verabreden sich. Doch Linda taucht nie zu dieser Verabredung auf. Andy hat nicht einmal eine Telefonnummer von Linda. Er muss sie wiedersehen - er fängt an, sie zu suchen.


Henry soll ihm helfen. Andys Anruf war seine Rettung. Zu Hause hat er nur noch Leute, denen er Geld schuldet. Jetzt will er in Ruhe Andy ausnehmen. Doch Andy kennt Henrys Tricks – er zwingt ihn, an seiner Suchmission mitzuarbeiten.

 Die beiden werden immer erfinderischer, immer plakativer. Aber es gibt keinen Hinweis auf Linda. Keiner hört Andy.

Andy beschließt, aus seiner Suche eine Kampagne zu machen. Linda soll Stadtgespräch werden. Er will mit Henry einen Film drehen, der seine Suche dokumentiert und allen von seiner Sehnsucht erzählt. Beim Casting stellt sich ein Mädchen vor: Sie heißt Sonja. Sie sieht Linda zum Verwechseln ähnlich. Ist sie es?

Die Dreiecksbeziehung entwickelt sich zu einem emotionalen Karussell, das sich in atemberaubender Geschwindigkeit dreht. Bald kann niemand mehr ein- oder aussteigen. 

Mit präziser, knapper Sprache zeigt der Berliner Autor Jan Liedtke den gegenläufigen Lebensweg dreier junger Menschen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen und ihre Sehnsüchte zu erfüllen. Wie schon in seinem Erstlingswerk Toronto gelingt es ihm, dem Zuschauer die Gefühlswelt der drei Protagonisten in kurzen Szenen nahe zu bringen. Gekonnt spielt der Autor immer wieder mit der Frage: Sind es echte Gefühle, denen nachgelaufen wird, oder nur echte Illusionen.

Kamikaze Pictures wurde mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis 2006 ausgezeichnet.

In der Laudatio für das Stück heißt es: "Die Suche nach Identität, Glück, Liebe und stimmigen Lebensentwürfen sind wichtige Themen im Kinder- und Jugendtheater. Nur wenig älter als seine Figuren, gelingt es Liedtke jedoch, diese Themen universell zu behandeln. Sein Stück, gut aufgehoben im Kinder- und Jugendtheater, ist ganz sicher nicht nur geeignet dafür, sondern auch für ein älteres Publikum interessant. Und das macht das Stück so besonders. Jan Liedtke gelingt es, mit 'Kamikaze Pictures' eine starke Geschichte über den Rausch des Lebens zu erzählen, spannend und unterhaltsam [...]"


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