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Neu: "Grete Minde" von Kay Wuschek nach Theodor Fontane
"Ein unbillig Recht, ein totes Recht" widerfährt Grete, Tochter einer...

GEH DICHT DICHTIG! Ein lautpoetischer Dialog
In GEH DICHT DICHTIG! tritt die Autorin Ruth Johanna Benrath in einen...

UA: "lauwarm" von Sergej Gößner am Jungen Schauspielhaus Hamburg
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UA: "Die Verlobung in St. Domingo" von Necati Öziri am Schauspielhaus Zürich
Am 4. April ist die Uraufführung von Die Verlobung in St. Domingo - Ein...

Neu: "Karl und Rosa. Für Geister Eintritt frei" von Felicia Zeller
Deutschland im Taumel der Novemberrevolution 1918. Döblin entwirft das...

Rückblick: "Am Rand (Ein Protokoll)" von Philipp Löhle am Staatstheater Nürnberg
Am 9. März war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Am Rand (Ein...

UA: "Der Hase mit den Bernsteinaugen" am Landestheater Linz
Edmund de Waal rollt in seinem Bestseller Der Hase mit den Bernsteinaugen die...

KinderStückePreis 2019: Nominierungen für "Die Eisbärin" und "Ich, Ikarus"
Zwei Kinderstücke aus unserem Programm wurden zu den diesjährigen Mülheimer...


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Bild von Jesper HalleHalle, Jesper
Foto: Hermod Lund 

Jesper Halle, 1956 geboren, studierte Philosophie und Literatur an der Universität Tromsø und Norwegisch an der Universität Oslo. Seit 1984 schreibt er für Theater, Puppentheater, Radio und Fernsehen. Zu seinen Dramen gehören "Life is a sandy beach" (Centralteatret, 1990) "Light of the Days" (Centralteatret, 1996), ausgezeichnet mit dem Ibsen Preis, "West of Eden" (Oslo Nye Teater, 2000) und "24 Unsuccessful Norwegians" (Trøndelag Teater, 2003).

Sein Stück Das Wäldchen (Lilleskogen) wurde mit dem Preis für das beste norwegische Stück von der Wilhelm Hansen Stiftung ausgezeichnet. und am 11. Dezember 2003 im New Workshop Theatre, New York, uraufgeführt. Im Juni 2004 wurde das Stück als Gastspiel des Trøndelag Teaters zur Theaterbiennale des Staatstheaters Wiesbaden eingeladen. Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 16. Juni 2005 am Theater Halle 7 in München statt.

 

Sandy und Richard

(Sandy og Richard)
Schauspiel
Deutsch von Gabriele Haefs
1D, 1H
frei zur UA

Sandy und Richard sind Sängerin und Gitarrist einer Band und langjährige Freunde. Vor kurzem sind Richards Freundin und ein weiterer Freund bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Die beiden hadern mit dem Schicksal, fürchten sich vor dem Tod, sehnen sich nach Liebe und Glück, und geben all dem Ausdruck in ihrer Musik, die ihr Überlebensanker ist.

Inspiriert von den britischen Folklegenden Sandy Denny und Richard Thompson (Fairport Convention), gibt das Stück ein Lebensgefühl wieder: der 60er Jahre, der Sinnsuche junger Leute, der Liebe zur Musik. Mit einer Momentaufnahme der beiden Bandmitglieder und ihrer Trauer und Einsamkeit beginnend, entwickelt sich im Laufe des Stückes eine immer stärker werdende Zuneigung der beiden zueinander. Dennoch scheint Richard den Verlust seiner beiden Mitmenschen nicht verkraften zu können – immer wieder betreibt er heimlich ein gefährliches Spiel: „Russisches Roulette“. Eines Nachts wird er dabei von Sandy überrascht. Als plötzlich Sandy in den Besitz der Waffe gerät und diese auf ihn richtet, wird aus dem Spiel bitterer Ernst.

Mit Sandy und Richard hat der norwegische Autor Jesper Halle ein stilles Stück über Freundschaft, Musik und Liebe geschrieben, ein Stück wie das Innenleben eines Heranwachsenden. Mit klarer Sprache und eindringlichen Szenen erzeugt Halle eine große Intimität, die durch die Musik noch verstärkt wird. Zärtlich, echt und berührend treffen sich die beiden Protagonisten in ihren Sehnsüchten und Ängsten und ihren Gedanken über das Leben und den Tod.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.