Aktuelle Nachrichten

"Der Vorname" am Theater Baden-Baden
Am 25. Juni hatte Katrin Hentschels Inszenierung des Komödien-Klassikers Der...

"Kopfkino" von Thomas Zaufke und Peter Lund gewinnt beim New York Independent Film Festival
Thomas Zaufke und Peter Lund haben mit ihrem Musicalfilm Kopfkino beim New...

Ariane Koch beim Hans-Gratzer-Stipendium 2020
Ab 9. Mai werden die Stückentwürfe der sechs Finalist*innen des...

Sina Ahlers und Johanna Kaptein beim Heidelberger Stückemarkt
Sina Ahlers und Johanna Kaptein sind mit ihren Stücken Schamparadies und...

"Autoren schlagen Alarm" (Der Tagesspiegel)
Der Tagesspiegel berichtete am 12. Mai über ein drängendes Problem im Zuge...

"Der Fiskus" von Felcia Zeller in Mülheim
Felicia Zellers Stück Der Fiskus wurde für den Mülheimer Dramatikerpreis...

Neu: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins" von Vera Schindler
Die Arbeiten laufen gut und Gigis Augen werden schwer. Als er aufwacht, ist...

Neu: "Noch einen Augenblick" von Fabrice Roger-Lacan
Suzanne liebt ihren Mann wie eh und je, auch wenn der eifersüchtige Julien...

Neu: "Wie der Vater, so der Sohn" von Clément Michel
Was, wenn Vater und Sohn eines Morgens im Körper des anderen aufwachen?...

Neu: "Hawaii" von Cihan Acar
Es sind die heißesten Tage im Jahr, Hundstage, die, so glauben manche,...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...


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Familiäre Gründe

(Raison de famille)
Ein Stück von Gérard Aubert
Deutsch von Annette und Paul Bäcker
1D, 3H

Die Eltern erwarten den Besuch ihres jüngsten Sohnes. Charles ist als Jugendlicher aus dem Mief dieser Kleinbürgerwelt, in der er keine Zukunft für sich sah, nach Schottland geflohen. Inzwischen ist er ein renommierter Schriftsteller geworden. Sein Besuch wird zum Desaster. Zwar existieren die Familienbande immer noch, zwar liebt man sich auch heute noch, aber man hat sich im Grunde nichts mehr zu sagen, und jeder gewechselte Satz gerät zu einer Verletzung. Sie sind sich gleichzeitig sehr nahe und doch sind sie weit voneinander entfernt. Sie sind zwar immer noch eine Familie, aber de facto sind sie Fremde. Irgend etwas ist zerbrochen, was nicht mehr zu reparieren ist. Die Zeit hat sie getrennt. Und mehr noch als die Zeit, die Art und Weise ihres Denkens, ihres Seins, ihres Verhaltens, ihrer Gewohnheiten. Und doch: kann man jemals aufhören, Sohn zu sein, kann man jemals aufhören Mutter, Vater und Bruder zu sein? Irgend ein obskures Band wird diese Familie auch in Zukunft auch wenn es manchmal sehr schmerzhaft sein wird miteinander verbinden.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch