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Erzählung für Bildschirm und Kopfhörer nach Maria Ursprungs "Schleifpunkt"
Eigentlich sollte die Uraufführung von Maria Ursprungs Stück Schleifpunkt...

"Creepy Groteske mit Anleihen bei der schwarzen Romantik" (Süddeutsche Zeitung)
Das Staatstheater Nürnberg zeigt Isola von Philipp Löhle als Filmadaption...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

Eine neue Post-Dramatik? - "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

Live-Stream: "Happy End für Eilige" - Brechtfestival Augsburg
Für das Online-Format des Brechtfestival Augsburg zeigen Winnie Böwe...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...

Berliner Theatertreffen 2021: "Einfach das Ende der Welt" von Jean-Luc Lagarce
Wir freuen uns über die Einladung von Einfach das Ende der Welt zum Berliner...

Nils Zapfe ist Oberspielleiter
Wir gratulieren unserem Regisseur Nils Zapfe, der ab sofort die Position des...

KinderStückePreis 2021: Nominierung für Esther Becker
Wir gratulieren: Esther Becker ist mit Das Leben ist ein Wunschkonzert für...

Golden-Globe-Nominierungen Florian Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...


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Das Schlangennest

(La Tour de la Défense)
Deutsch von Uli Menke
1D, 5H
frei zur DSE

Das Stück spielt an einem Silvesterabend in einem Hochhaus im Pariser Neubau- und Büroviertel namens Défense. Dramaturgisch durchaus konventionell, kippt es - nach boulevardeskem Startschuss - bald um in eine absurde Abendgesellschaft, die unter sexueller Hochspannung Identitäten aufbricht, verunsichert, vor Abgründe stellt. Copi führt zwar hysterische, obsessive oder psychologisch labile Charaktere in dieser Runde zusammen - aber er führt sie nicht vor. Seine Figuren sind im Grunde gleichermaßen haltlos, auf ihre unterschiedliche Art im existentiellen Leerlauf verloren - und extrem liebesbedürftig. Jede Menge Triebabfuhr im Badezimmer, eine geschlachtete Schlange aus dem Wasserrohr oder eine zu Farce verarbeitete Ratte heizen die unterschwellig maulig-aggressive Atmosphäre auf. Bis plötzlich ein totes Kind als stummer Zeuge des Stimmungs- und plänkelnden Stimmengewirrs in einem Koffer auftaucht.

Werk aus dem Programm des Theaterverlag Werk aus dem Programm des Theaterverlag Desch

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.