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So schön wäre es gewesen - Knut Hamsuns "Spiel des Lebens"
Die Premiere von Spiel des Lebens von Knut Hamsun war für den 20.3. geplant....

Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Bild von Robert LöhrLöhr, Robert
© Jacobia Dahm 

Robert Löhr wurde 1973 in Berlin geboren. Während der Schulzeit lebte er in Bremen und Santa Barbara (USA). Nach dem Abitur 1992 absolvierte er eine Ausbildung zum Redakteur an der Berliner Journalisten-Schule, arbeitete als Journalist für Funk und Presse, studierte Germanistik und Nordamerikastudien an der FU Berlin und ließ sich schließlich an der Deutschen Film- und Fernsehakademie (dffb) zum Drehbuchautor ausbilden.

Seit 1998 schreibt er für Film und Fernsehen, aber auch für die Bühne. Viele seiner Stücke inszeniert oder spielt er selbst, meist mit seiner Berliner Theatergruppe "Unter Niewo". Sein erster Roman, "Der Schachautomat", erschien 2005 und wurde bislang in 25 Sprachen übersetzt. Dem Debut folgten bislang vier weitere Romane, darunter die Goethe-Schiller-Mantel-Degen-Reißer "Das Erlkönig-Manöver" und "Das Hamlet-Komplott". Zu seinen neusten Werken zählen Die Ilias und die Odyssee an einem Abend (2007),"Zeltteilung" (2012) und "Hammerfrauen" (2015).


Weitere Informationen zu Robert Löhr

 

Die Ilias und die Odyssee an einem Abend

1D, 4H
UA: 24.10.2007, BKA-Theater Berlin

Nach den Zusammenfassungen Alle deutschen Dramen an einem Abend und Die deutsche Geschichte an einem Abend führt die Bildungsoffensive nun in die Antike: Mit olympischem Witz und einer Familienpackung Rotstifte hat sich Robert Löhr Homers gesammelter Werke angenommen und präsentiert Die Ilias und die Odyssee an einem Abend. Griechisch- und Geschichtskenntnisse sind nicht erforderlich, Toleranz im Umgang mit Klassikern allerdings schon.

Das Programm garantiert ein Grundwissen in Sachen Homer, das jedem Telefonjoker zur Ehre gereicht: Wenn ein Apfel am Tag gesund hält, wie konnte ein Apfel den Trojanischen Krieg auslösen? Warum war Achilles ausschließlich an der Ferse verwundbar? Wer im griechischen Heer war schwul, oder einfacher gefragt: Wer war es nicht? Warum war das Trojanische Pferd eigentlich ein griechisches, und warum heißen bösartige Programme "Trojaner"? Wie dämlich muss man eigentlich sein, dass man für eine Strecke von 400 Seemeilen (Troja–Ithaka) zehn Jahre braucht? Wen ruft Kassandra, wo arbeitet Sisyphos, was liegt zwischen Skylla und Charybdis?

Im Vordergrund steht aber wie immer die Unterhaltung! Das Trojanische Pferd ist ein Transformer, Achilles ist ein Terminator und Agamemnon Jürgen Klinsmann. Zyklop ist der Blinde unter den Einäugigen und Sirene hat umgeschult auf Gebärdensprache, um auch ein taubes Publikum zu erreichen. Zeus, Athene, Poseidon und die restlichen Götter erscheinen selbstverständlich auch; Apollon wird als leibhaftiger deus ex machina sogar aus schwindelerregender Höhe abgeseilt. Und wem das alles nichts ist, für den gibt es immer noch eine Nummer mit einem Luftballonfalter.