26.06.2017

Aktuelle Nachrichten

Doppelte Auszeichnung bei den Privattheatertagen in Hamburg
Am Sonntag, den 25. Juni 2017, wurde im Zuge der Privattheatertage in Hamburg...

Erstaufführung: "Kommissar Gordon - Der erste Fall" von Ulf Nilsson in Bielefeld
Am Trotz-Alledem-Theater in Bielefeld begibt sich ab 27. Juni Ulf Nilssons...

Rückblick: Uraufführung "Umständliche Rettung" von Martina Clavadetscher am Schauspiel Essen
Am 28. April wurde am Schauspiel Essen das Stück Umständliche Rettung von...

Slowenische Erstaufführung: "Alle da!" von Anja Tuckermann in Ljubljana
Am 22. Juni findet am Mini Teater in Ljubljana die slowenische Erstaufführung...

Neu bei FBE: "SUPERBUHEI" von Sven Amtsberg
Dass Hannover-Langenhagen der Platz sein würde, den das Leben ihm zugedacht...

Wir trauern um Ulf Stark
Der schwedische Kinderbuchautor Ulf Stark ist am 12. Juni im Alter von 73...

Volker Ludwig feiert 80. Geburtstag
Wir gratulieren Volker Ludwig ganz herzlich zu seinem 80. Geburtstag!...

UA: "Die Analphabetin, die rechnen konnte" bei den Burgfestspielen Jagsthausen
Die Burgfestspiele Jagsthausen präsentieren am 10. Juni die Uraufführung von...

Privattheatertage in Hamburg: 13. bis 25. Juni
"Privattheater sind eine wichtige Säule in unserer Theaterlandschaft, sie...

Neu bei FBE: FALKNER
Die österreichische Schriftstellerin, Dramatikerin und Hörspielregisseurin...

Sommertheaterpremieren Teil 1
Passend zur Hochsaison der Eheschließungen starten die diesjährigen...

DSE: "Herbstrasen" von Eric Coble am Grenzlandtheater Aachen
Am 1. Juni bringt das Grenzlandtheater Aachen Eric Cobles Stück Herbstrasen...

Neu bei FBE: "Leben Lieben Listen" von Adam Barnard
"Du wirst sterben. Wir beide werden es." Jede Stimme sucht auf eine andere,...

Neu bei FBE: "Walter Nowak bleibt liegen" von Julia Wolf
Mit verblüffender erzählerischer Souveränität und großer Empathie zeichnet...

Willi Fährmann gestorben
Wir trauern um Willi Fährmann. Am 25. Mai starb der Kinder- und...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Bov BjergBjerg, Bov
(c) Milena Schlösser 

Bov Bjerg, geboren 1965, Studium in Berlin, Amsterdam und am deutschen Literaturinstitut in Leipzig: Linguistik, Politik, Literatur. Er lebt heute in Berlin. Er gründete mehrere Lesebühnen, u.a. Dr. Seltsams Frühschoppen, Mittwochsfazit, Reformbühne Heim und Welt. Arbeitete als Schauspieler und Autor beim Kabarett und schrieb für verschiedene Zeitungen. Die Kurzgeschichte "Howyadoin" erhielt 2004 den MDR-Literaturpreis. 2008 erschien sein Debüt "Deadline". Sein zweiter Roman, Auerhaus (2014), fand großen Anklang bei Kritik und Publikum. "Die Modernisierung meiner Mutter. Geschichten" erschien im Sommer 2016.


Weitere Informationen zu Bov Bjerg

 

Auerhaus

Roman von Bov Bjerg


"Das hat einen guten Sound, das hat Kraft. Und plötzlich bin ich wieder 17, 18 wie die Romanhelden, Wildheit der Jugend, will mit ihnen aufbrechen, lieben, Unsinn machen." Clemens Meyer

Eine Axt, die gar nicht da war, rettet Frieder. Dabei weiß er nicht mehr, warum er überhaupt leben soll. Nach der Schule verzieht Frieder sich mit Schlaftabletten und einer Zweiliterflasche Wein in den Keller. Vater sucht die Axt, um Brennholz zu machen. Er findet keine Axt. Aber er findet seinen Sohn. Und eine Suche beginnt, wie dieses junge Leben wieder auf die Beine kommt, obwohl ihm der Sinn des Lebens davongelaufen ist. Was kommt nach der Klapse?

Frieder und sein bester Freund Hühnerhöppner beschließen, in das Haus von Frieders verstorbenem Großvater zu ziehen. Am Ende wohnen und leben sie im Auerhaus zu sechst. Und während für die fünf Freunde das Leben jenseits des Elternhauses richtig beginnt – verrückt, unbeschwert, wild und manchmal gefährlich – ringt der sechste im Bunde um sein Glück. Diese Last gilt es zu tragen und zu teilen. Denn sie alle wissen, dass Frieder es, wenn nötig, wieder tun kann. Gegen die Angst wird angelebt – mit voller Kraft. Gemeinsam.

Bov Bjerg erzählt mit hinreißendem Ton und größtem Gespür für seine jungen Protagonisten von Freundschaft, Lebensmüdigkeit, Trost und Liebe. Jeder Satz sitzt. Jeder Satz trifft. Ein schweres Thema wunderbar leicht erzählt. Eine fast beflügelnde Melancholie – wenn es so etwas gibt, dann in und im Auerhaus. "Die Wärme, der Klang und vor allem die Kraft dieses Romans wirken lange nach." (Deutschlandradio Kultur)

Hinweis:
Es ist jeder Bühne möglich, in Rücksprache mit dem Verlag eine eigene Adaption des Romans zu erstellen. Das Buch ist im Aufbau Verlag / Blumenbar erschienen.



Nachrichten zu diesem Stück anzeigen