21.08.2018

Aktuelle Nachrichten

Sommertheater: Unsere Premieren im Juli und August
Wie schon im Juni freuen wir uns über viele Sommertheater-Premieren im Juli...

Deutscher Kindertheaterpreis 2018: Nominierung für Fabrice Melquiot
Fabrice Melquiot ist mit seinem Stück Die Zertrennlichen (übersetzt von...

UA: "Jedermann - Ein Musical vom Sterbelernen" beim MusikTheaterFestival Oper Oder-Spree
Am 19. Juli feiert Peter Lunds und Wolfgang Böhmers Musical-Neufassung vom...

ÖEA: "Rock of Ages" beim Musical Sommer Amstetten
Haarspray, Leggins, Likör und die Hits der 80er-Jahre: Nach der erfolgreichen...

UA: "Sherlock Holmes und der Tod des Bayernkönigs" bei den Luisenburg-Festspielen
Am 12.7. ist die Uraufführung von Sherlock Holmes und der Tod des...

Neu bei FBE: "Little Me" von Cy Coleman
Little Me gehört mit zwei Broadway-Revivals und zahlreichen weiteren...

Zum Wiederentdecken: "33 Variationen" von Moisés Kaufman
Im Beethoven-Jahr 2020 jährt sich der Geburtstag des berühmten Komponisten...

Else-Lasker-Schüler-Stückepreis 2018 für Nele Stuhler
Nele Stuhler gewinnt mit Fische den ersten Else-Lasker-Schüler-Stückepreis...

Sommertheater: Unsere Premieren im Juni
Es ist wieder Sommertheater-Zeit! Unsere Freilicht-Premieren im Juni:...

Deutscher Kindertheaterpreis und Deutscher Jugendtheaterpreis: Fünf Stücke auf der Auswahlliste
Wir freuen uns über fünf Stücke aus unserem Programm auf den diesjährigen...

Ingeborg-Bachmann-Preis 2018: Martina Clavadetscher und Bov Bjerg
Martina Clavadetscher und Bov Bjerg wurden zu den 42. Tagen der...

Österreichischer Musiktheaterpreis für "In 80 Tagen um die Welt" von Gisle Kverndokk und Øystein Wiik
Die Uraufführungsproduktion von Gisle Kverndokks und Øystein Wiiks Musical In...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Ruth Johanna BenrathBenrath, Ruth Johanna
Foto: Bernd Suchland 

Ruth Johanna Benrath, geboren 1966 in Heidelberg, studierte Germanistik, Philosophie und Geschichte. Seit 2007 Veröffentlichung von Gedichtbänden und Romanen. Bei Steidl erschien 2009 ROSA GOTT, WIR LOBEN DICH, bei Suhrkamp 2011 WIMPERN AUS GRAS. Seit 2013 schreibt Benrath auch für das Theater und wirkt an Stückentwicklungen mit. Für das Jugendtheaterstück KLASSENKÄMPFE erhielt sie den Preis des Coburger Forums junger Autoren. Für das Kindertheaterstück DER JUNGE BEI DEN FISCHEN bekam sie ein Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis. Regelmäßig bietet sie Schreibwerkstätten für Kinder und Jugendliche an, so für das Junge Theater Heidelberg und für die Kammerakademie Potsdam. Zuletzt wurde MICH MIR MERKEN, ein Stück über Demenz, mit dem Marburger Kurzdramenpreis ausgezeichnet und im SWR als Hörspiel gesendet. Für das lautpoetische Klangkunsthörspiel Der korallene Wald (WDR 2017) erhielt sie ein Stipendium der Kunststiftung NRW.


Stipendien und Auszeichnungen:

2017: Stipendium des Berliner Senats
2016: Arbeitsstipendium der Kunststiftung NRW für das Hörspiel Der korallene Wald
2015: Erster Preis beim Kurzdramenwettbewerb des Theaters Gegenstand in Marburg für "MICH MIR MERKEN"
2015: Einladung zur Autorenlounge im Rahmen des Theaterfestival "Kaltstart" in Hamburg
2014: Stipendium zum Deutschen Kindertheaterpreis für "DER JUNGE BEI DEN FISCHEN"
2014: 1. Preis für "KLASSENKÄMPFE" des Forums junger Autoren am Theater Coburg
2012: Top Ten-Listung beim Stückewettbewerb des Theaters Freiburg für "NEU WERDEN"
2011: Frau-Ava-Preis für "Wimpern aus Gras"
2010: Buch des Jahres Rheinland-Pfalz für "Rosa Gott wir loben dich"

 

Du Gülsüm, ich Häschen

Ein Stück für Kinder ab sechs Jahren
2D, 2H
frei zur UA

Du Dummi! Du Stummi! Hänschen wird gehänselt. Das Sprechen fällt ihm schwer. Sosehr er auch mit den Buchstaben spielt, die Wörter wollen sich nicht richtig formen lassen. Statt Hänschen kommt Häschen über seine Lippen und das stößt bei Gülsüm auf offene Ohren: Kleiner Hase? Ihr Name bedeutet Rose und Licht. Gut, dass sie die beiden Wörter vor Hänschen nicht den Artikeln zuordnen muss. Der, die, das – wie geht das bloß? Und wie soll sie jemals den Einschulungstest bestehen?

Häschen und Gülsüm begegnen sich mit intuitiver Poesie, im Ausprobieren von Wörtern und Bildern, im Reimen und Singen und sie helfen Hänschens Großmutter, längst verlorene Wörter wiederzufinden. So freunden sie sich miteinander an und mit den Tücken der Sprache, die sie spielerisch überwinden. Denn es gibt da plötzlich jemanden, der sie versteht.

Ruth Johanna Benrath zeigt zwei Kinder, die sich ihre Welt Wort für Wort und Schritt für Schritt selbst erobern und berührt dabei zwei brisante Themen der Bildungsdiskussion: die Fragen um Inklusion und Integration. Verständigung und Sprechen bergen dabei eine große Hoffnung, denn in der gemeinsamen Sprache liegt eine besondere Kraft.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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