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Rieke Süßkows Inszenierung von Peter Handkes "Zwiegespräch" beim Berliner Theatertreffen
Rieke Süßkow hat am Wiener Burgtheater (Akademietheater) die Uraufführung von...

Kinostart "Der Sohn" von Florian Zeller
Am 26. Januar startet der neue Film von Florian Zeller in den deutschen...

UA: "Pirsch" von Ivana Sokola am Deutschen Theater Göttingen
Am 29.1. wird Pirsch von Ivana Sokola am Deutschen Theater Göttingen...

"La Cage aux Folles" an der Komischen Oper Berlin
Barrie Kosky inszeniert La Cage aux Folles in der Neuübersetzung von Martin...

"Peter Pan" (Robert Wilson / CocoRosie) am Stadttheater Ingolstadt
Ekat Cordes inszeniert am Stadttheater Ingolstadt Robert Wilsons Adaption von...

"Wenn soziale Wärme nicht bloß ein geflügeltes Wort wäre" – POLAR von Sokola//Spreter in Wien
Mit ihrem Entwurf zu Polar gewannen Sokola//Spreter im vergangenen Jahr den...

ÖE: Frau Zucker will die Weltherrschaft" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund am Theater der Jugend Wien
Die österreichische Erstaufführung von Frau Zucker will die Weltherrschaft...

Schauspiel: Stücke über das Anthropozän
Wissenschaftler:innen suchen in diesen Tagen nach nach einem Ort, an dem sich...

Let's Vielfalt: Junge Stücke jenseits einer binären Weltordung
Die Welt ist komplex und facettenreich – das sollte eigentlich der Konsens...

UA: "Tom Sawyer" an der Komischen Oper Berlin
Auf der Grundlage von Mark Twains Roman "Die Abenteuer des Tom Sawyer"...

Neu bei FBE: "Mieter" von Paco Gámez
Wir freuen uns, ab sofort den spanischen Autor Paco Gámez und sein...

"Eine neue Zeit durch neue Texte verständlich machen" (FAZ) - "Einsame Menschen" von Felicia Zeller am Berliner Ensemble
Am 7. Dezember war die Uraufführung von Einsame Menschen von Felicia Zeller...


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Bild von Thomas ArztArzt, Thomas
© Joseph Krpelan 

Thomas Arzt, geboren 1983 in Schlierbach, Oberösterreich, lebt als freier Autor mit seiner Frau und seiner Tochter in Wien. 2008 entstand sein erstes Theaterstück "Grillenparz" im Rahmen des Autorenprojekts "stück/für/stück" am Schauspielhaus Wien. Es wurde mit dem von der Literar-Mechana gestifteten Hans-Gratzer-Stipendium ausgezeichnet und im April 2011 am Schauspielhaus Wien uraufgeführt, wo Thomas Arzt in der Spielzeit 2010/2011 als Hausautor arbeitete. 2012 wurde er vom Österreichischen Kulturinstitut zum Autorenprogramm "Contemporary Literature Series" nach Washington und New York eingeladen. Für sein zweites Stück "Alpenvorland" erhielt er im selben Jahr den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts. Nach Aufführungen in Österreich, Deutschland und der Schweiz wurde das Stück 2016 beim "Festival Internacional de Dramaturgia" in Buenos Aires gezeigt. Weitere Arbeiten entstanden u. a. für die Wiener Festwochen, das Volkstheater Wien, das Theater in der Josefstadt, das Schauspielhaus Graz, das Landestheater Linz, das Landestheater Tirol, die Ruhrfestspiele Recklinghausen, das Nationaltheater Mannheim sowie das Theater Sankt Gallen.

 

Else (ohne Fräulein)

ab 14 Jahren
Besetzung variabel
UA: 25.06.2019, Theater Phönix Linz

Angelehnt an Schnitzlers inneren Monolog "Fräulein Else" verortet Thomas Arzt seine Heldin ganz in der Gegenwart. Elses Sichtweise bildet dabei das Zentrum eines mehrstimmigen Gedankenstroms, in dem sich jugendliches Begehren, die Suche nach Anerkennung und Auflehnung gegen gesellschaftliche Konventionen Bahn brechen. 

Else, 15 Jahre, alleine auf Urlaub, genießt die neugewonnene Freiheit ebenso wie die Annehmlichkeiten des Luxushotels ihrer Tante. "Der Abstand tut dir gut", meint die Mutter - wegen der "Sache": Der Vater hat Geld verspekuliert und steht vor Gericht. Was, wenn er ins Gefängnis muss? Warum sagt ihr keiner die Wahrheit? Sie ist doch kein Kind mehr! Soll sie vor allem den Schein aufrechterhalten, wenn es nach den Eltern geht? Die Freundinnen, in ihren Ferienquartieren in alle Winde verstreut, quatschen mit Nachrichten und Selfies auch noch dazwischen. Gar nicht so leicht, sich dabei einfach mal entspannt in der Sonne zu räkeln. Und dann kommt es zu dieser Bekanntschaft: Ein älterer Herr lädt sie auf einen Drink ein, und Else glaubt, in ihm den Richter ihres Vaters zu erkennen. Lässt sie sich auf einen Sommerflirt mit dem Fremden ein? Ist sie nur Spielball in einem von langer Hand geplanten Szenario? Wie weit muss sie gehen, damit er tut, was sie will?

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