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Bombe!
13.03.2020, Göttingen, Deutsches Theater

Der Sohn
23.10.2019, Hamburg, St. Pauli Theater

Der Name der Rose
09.08.2019, Erfurt, Theater

Die Verlobung in St. Domingo - Ein Widerspruch
04.04.2019, Zürich, Schauspielhaus

Der Hase mit den Bernsteinaugen
06.04.2019, Linz, Landestheater

Am Rand (ein Protokoll)
09.03.2019, Nürnberg, Staatstheater

Die Jüdin von Toledo
01.11.2018, Bochum, Schauspielhaus

Hunger
19.10.2018, Berlin, Deutsches Theater

Effi
19.09.2018, Berlin, Theater an der Parkaue

Die Mitwisser
28.04.2018, Düsseldorf, Düsseldorfer Schauspielhaus


Bild von Johannes HoffmannHoffmann, Johannes
Foto: Harald Morsch 

Johannes Hoffmann, 1981 in Graz geboren, ist Schauspieler und Autor. Er studierte Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien, nahm 2011 bis 2013 am FORUM Text Lehrgang von uniT teil. Sein Stück "Laichen" gewann 2012 bei "Text trifft Regie" am Staatstheater Mainz und wurde dort 2013 uraufgeführt. 2012 und 2014 erhielt er das Dramatikerstipendium des BMUKK und 2013 den Literaturförderpreis der Stadt Graz. Sein Stück Mordbrenner wurde für den 2. Autorenwettbewerb der Theater St. Gallen und Theater Konstanz nominiert. Johannes Hoffmann war für den Retzhofer Dramapreis 2015 nominiert. Im September 2016 wird sein neues Stück "Jeunesse dorée" am Kosmos Theater Bregenz uraufgeführt, das im Rahmen der Theaterallianz entstanden ist.

 

müde wilde welt

von Johannes Hoffmann
ab 10 Jahren
2D, 3H
frei zur UA

In müde wilde welt zieht die heutige Leistungsgesellschaft ins Kinderzimmer ein. Mit zugleich zärtlich-versponnener und poetisch-kraftvoller Figurensprache zeigt Johannes Hoffmann eine Gegenwart zwischen schulischer Überlastung und der Sehnsucht nach kindlicher Unbeschwertheit.

Jörg und Thomas sind die besten Freunde. Zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während sich der eine in ausschweifenden Tagträumen von Schokoschokoeis, Parkplatzantiblasenpfützen und Augenkummerringen verliert, reißt sich der andere neuerdings am Riemen und lernt und lernt und lernt. Vorbei ist die unbeschwerte Zeit auf dem Spielplatz. Thomas‘ Ehrgeiz fordert seinen Tribut: kein Eis essen, kein Faulenzen, kein In-die-Sonne-gucken mehr. Thomas geht nun früher schlafen, als er müsste, und zieht sich zunehmend zurück, bis sich die Tür seines Zimmers gar nicht mehr öffnet. Der Druck und die Überforderung haben ihn allmählich verschwinden lassen. Doch plötzlich erhascht Jörg ein flackerndes Licht in Thomas‘ Fenster. Es sind Morsezeichen: SOS!

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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