23.07.2021

Anschrift

Felix Bloch Erben GmbH & Co. KG
Verlag für Bühne Film und Funk

FBE / agentur
Felix Bloch Erben - Agentur und Management

Theater-Verlag Desch GmbH

Hardenbergstraße 6
10623 Berlin

Tel.: +49 / (0)30 / 313 90 28
Fax.: +49 / (0)30 / 312 93 34

WWW FBE: www.felix-bloch-erben.de
WWW Agentur: www.fbe-agentur.de
WWW Desch: www.theater-verlag-desch.de

E-Mail: info@felix-bloch-erben.de

Kontakte / Ansprechpartner
Impressum

Bürozeiten:
Mo. - Fr.: 09.00 - 17.00 Uhr

Mitarbeiter
Einsendung von Manuskripten
Verlagsgeschichte
Impressum
Bild von Johannes HoffmannHoffmann, Johannes
Foto: Harald Morsch 

Johannes Hoffmann, 1981 in Graz geboren, ist Schauspieler und Autor. Er studierte Schauspiel am Konservatorium der Stadt Wien, nahm 2011 bis 2013 am FORUM Text Lehrgang von uniT teil und studiert aktuell den Master in Transdisziplinarität an der Zürcher Hochschule der Künste.
Sein Stück "Laichen" gewann 2012 bei "Text trifft Regie" am Staatstheater Mainz und wurde dort 2013 uraufgeführt. Seit 2012 erhielt er mehrfach das Dramatikerstipendium des BMUKK, 2013 den Literaturförderpreis der Stadt Graz. 2020 bekam er den Werkbeitrag für Literatur von Pro Helvetia zugesprochen. Sein Stück Mordbrenner wurde für den 2. Autorenwettbewerb der Theater St. Gallen und Theater Konstanz nominiert, sein deutsch-tschechisches Stück Hals zu kurz wurde 2019 am Divadlo Feste in Brünn, Tschechien, uraufgeführt.
Johannes Hoffmann gewann 2021 mit seinem Stück nachtschattengewächse den Retzhofer Dramapreises in der Kategorie Kinder- und Jugendstücke.

 

müde wilde welt

von Johannes Hoffmann
ab 10 Jahren
2D, 3H
frei zur UA

In müde wilde welt zieht die heutige Leistungsgesellschaft ins Kinderzimmer ein. Mit zugleich zärtlich-versponnener und poetisch-kraftvoller Figurensprache zeigt Johannes Hoffmann eine Gegenwart zwischen schulischer Überlastung und der Sehnsucht nach kindlicher Unbeschwertheit.

Jörg und Thomas sind die besten Freunde. Zwei Jungen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Während sich der eine in ausschweifenden Tagträumen von Schokoschokoeis, Parkplatzantiblasenpfützen und Augenkummerringen verliert, reißt sich der andere neuerdings am Riemen und lernt und lernt und lernt. Vorbei ist die unbeschwerte Zeit auf dem Spielplatz. Thomas‘ Ehrgeiz fordert seinen Tribut: kein Eis essen, kein Faulenzen, kein In-die-Sonne-gucken mehr. Thomas geht nun früher schlafen, als er müsste, und zieht sich zunehmend zurück, bis sich die Tür seines Zimmers gar nicht mehr öffnet. Der Druck und die Überforderung haben ihn allmählich verschwinden lassen. Doch plötzlich erhascht Jörg ein flackerndes Licht in Thomas‘ Fenster. Es sind Morsezeichen: SOS!

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

Nachrichten zu diesem Stück anzeigen