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"'Verbindungsfehler' geht unter die Haut" - UA von Julian Mahid Carly
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Necati Öziri gewinnt beim Bachmann-Preis
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Bild von Sergej GößnerGößner, Sergej
(c) Lisa Knauer 

Sergej Gößner wurde 1988 in Ludwigshafen geboren. Sein Debütstück "Mongos" war 2016 für den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarkts nominiert und wurde mit dem JugendStückePreis ausgezeichnet. Wegklatschen. Applaus für Bonnie und Clyde wurde im Rahmen des Festivals „Kaas & Kappes“ mit dem 22. niederländisch-deutschen Kinder- und Jugenddramatikerpreis prämiert. Sein Stück lauwarm erhielt den Berganus-Preis und war auf der Shortlist des Brüder-Grimm-Preises des Landes Berlin. Die überraschend seltsamen Abenteuer des Robinson Crusoe stand auf der Auswahlliste für den Deutschen Kindertheaterpreis 2020. Er engagiert sich für die Anerkennung des Kinder- und Jugendtheaters - seinen Beitrag „Wir sind relevanter“ für die ASSITEJ zum Welttag des Theaters für junges Publikum 2020 lesen Sie hier.

Als Schauspieler war er u. a. am Staatstheater Wiesbaden, am Tiroler Landestheater Innsburck und zuletzt am Jungen Schauspielhaus Hamburg engagiert.

 

Wegklatschen. Applaus für Bonnie und Clyde

ab 13 Jahren
2D, 3H
UA: 08.11.2019, Bühnen Halle Halle

Fünf junge Menschen sind wütend. Sie beobachten, wie zunehmend Rechtsextreme und Identitäre an öffentlicher Präsenz gewinnen und den gesellschaftlichen Diskurs bestimmen. Erschüttert nehmen sie die Ohnmacht der gesellschaftlichen Mitte wahr und wollen dem Erstarken der nationalen Kräfte nicht länger tatenlos zusehen. Sie organisieren sich und beginnen, dem Hass auf phantasievolle und humorvolle Weise entgegenzutreten. Doch trotz aller guten Vorsätze für ein verantwortungsvolles Miteinander gehen sie zunehmend größere Risiken ein und treten der Gewalt nicht nur entgegen, sondern üben sie selbst aus. Eingebettet in eine Verhörsituation werden die Dynamiken innerhalb einer politisch engagierten Gruppe sichtbar bei der Herausforderung, das Richtige zu tun.

Sergej Gößner hat die Geschichte von Bonnie und Clyde temporeich und überraschend neu interpretiert. So sind bei ihm nicht eine Wirtschaftskrise und Armut der Auslöser dafür, dass sich junge Menschen in einer Spirale der Gewalt verlieren, sondern ein gesellschaftspolitischer Wendepunkt, der alle herausfordert, sich zu positionieren und die Mittel politischen Aktivismus‘ zu reflektieren.

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