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Terrence McNally im Alter von 81 Jahren verstorben
Der amerikanische Autor Terrence McNally ist am 24. März in New York in Folge...

Neu: "Wolf unter Wölfen" (Oper) von Søren Nils Eichberg und John von Düffel
"Es ist hungrige Zeit, Wolfszeit. Wer stark ist, lebe! Aber wer schwach ist,...

Neu: "Neue Reisende" von Tine Høeg
Tine Høegs Roman Neue Reisende - ausgezeichnet als bestes dänisches Debüt -...

Neu: "Polly" von Fabrice Melquiot
Als Polly auf die Welt kommt, kann niemand sagen, was er-sie ist: Junge?...

Neu: "Sprache, mein Stern. Hölderlin hören." - Hörspiel von Ruth Johanna Benrath
Die späten Gedichte Friedrich Hölderlins galten lange als minderwertige...

Neu: "Linie 912" von Thilo Reffert
In und um den Bus der Linie 912 kreuzen sich zehn Lebenswege und sind danach...

"Bombentyp" (FAZ) und "super-flockig" (Die deutsche Bühne) - UA von Löhle/Abbasi
Kurz bevor der Spielbetrieb eingestellt werden musste, war am 13. März die...

Neu: "Serpentinen" von Bov Bjerg
Mit Auerhaus gelang Bov Bjerg 2015 der Durchbruch und eroberte wenig später...

Neu: "Frida und der NeinJa-Ritter" von Philipp Löhle
Am 11. März erscheint das Kinderbuch Frida und der NeinJa-Ritter zum...


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Bild von Sofia FredénFredén, Sofia
© Bengt Wanselius 

1968 geboren, studierte Sofia Fredén bis 1989 Theaterwissenschaft an der Universität Göteborg und Filmwissenschaft an der Universität Stockholm. Nach der Beschäftigung mit der Semiotik des Theaters an der Universität Kopenhagen, ging Fredén von 1990 bis 1991 für ein Jahr an die Universität nach Massachusetts und studierte dort Schauspiel, Regie und Dramaturgie.
Ihre Studienzeit beendete Fredén 1995 am "Dramatiska Institutet", einer Universität für Film, Radio, Fernsehen und Theater in Stockholm, wo sie sich dem Schreiben für Theater und Fernsehen widmete.

Nach ihrem Studium schrieb sie zahlreiche Texte für das Theater, aber auch für Film und Radio. Ihre Theaterstücke wurden in ganz Schweden aufgeführt. U.a. im "Königlichen Dramatischen Theater" in Stockholm.
2005 erhielt sie für drei ihrer Stücke den Kritikerpreis für Kinder- und Jugendtheater: "Bara Barnet" (Only a Child), Königskinder (Rotten: The Life of a Princess) and "Solapan" (The Sun Monkey). Ihr Stück Ich male meinen Himmel orange feierte 2013 am "Örebro Länsteater" Premiere.
Sofia Fredén lebt in Stockholm und schreibt für das "Stockholmer Stadttheater".

 

Sag es keinem

(Säg Inget Tll Nagon)
von Sofia Fredén
Deutsch von Jana Hallberg
1D, 2H
UA: 01.03.2019, Teater Halland Varberg

Es ist gar nicht so leicht, sich erwachsen zu verhalten, wenn die eigenen Eltern so kindisch sind. Sams und Simones Eltern sind geschieden. Während der Vater immer noch behauptet, dass er nur "irritiert" und nicht wütend ist, turtelt die Mutter schon längst mit einem neuen Mann - dem viel jüngeren Alex. Die beiden Kinder sind neugierig, denn Alex scheint ein cooler Typ zu sein. Das darf ihr Vater aber nicht wissen, denn der übt schon verzweifelt jugendliche Tänze aus dem Internet. Als auch noch eine Essenseinladung bei der Mutter ansteht, spitzt sich die Lage zu, denn bald wissen Sam und Simone nicht mehr, was sie erzählen dürfen. Die beiden erfinden kurzerhand ein Spiel, in dem sie endlich all das sagen dürfen, was sie möchten - mal humorvoll, schlagfertig oder empfindsam, aber immer entwaffnend ehrlich.

Sofia Fredén ist eine eindrucksvolle Familienaufstellung gelungen. Sie erzählt von Geheimnissen und Lügen, die entstehen, wenn man alles dafür tut, dass niemand traurig wird.

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