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Erzählung für Bildschirm und Kopfhörer nach Maria Ursprungs "Schleifpunkt"
Eigentlich sollte die Uraufführung von Maria Ursprungs Stück Schleifpunkt...

"Creepy Groteske mit Anleihen bei der schwarzen Romantik" (Süddeutsche Zeitung)
Das Staatstheater Nürnberg zeigt Isola von Philipp Löhle als Filmadaption...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

Eine neue Post-Dramatik? - "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

Live-Stream: "Happy End für Eilige" - Brechtfestival Augsburg
Für das Online-Format des Brechtfestival Augsburg zeigen Winnie Böwe...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...

Berliner Theatertreffen 2021: "Einfach das Ende der Welt" von Jean-Luc Lagarce
Wir freuen uns über die Einladung von Einfach das Ende der Welt zum Berliner...

Nils Zapfe ist Oberspielleiter
Wir gratulieren unserem Regisseur Nils Zapfe, der ab sofort die Position des...

KinderStückePreis 2021: Nominierung für Esther Becker
Wir gratulieren: Esther Becker ist mit Das Leben ist ein Wunschkonzert für...

Golden-Globe-Nominierungen Florian Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...


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Bild von Volker  SchmidtSchmidt, Volker
Foto: Carola Schmidt 

Volker Schmidt, geboren 1976 in Klosterneuburg. Autor, Regisseur, Schauspieler. Schauspielausbildung am Konservatorium der Stadt Wien, Schauspielengagements u.a. in Wien, Berlin, Graz sowie mehrere Spielfilme (zuletzt "Kleine Fische").

Als Regisseur Inszenierungen u.a. bei den Wiener Festwochen, Staatstheater Hannover, Staatstheater Braunschweig, Neuköllner Oper Berlin, Schauspielhaus Wien, Theater Phönix Linz, Stadttheater St. Gallen, Theater Magdeburg, Theater Ingolstadt sowie am lettischen Nationaltheater Riga, in Kopenhagen, Moskau, Skopje, Temeswar und Bhutan.

Seit 2002 Tätigkeit als Dramatiker, Ur- und Erstaufführungen u.a. am Theater Heidelberg, Staatstheater Hannover, Schauspiel Leipzig, Schauspielhaus Wien, Volkstheater Wien, Neuköllner Oper, Theater Phönix, Theater Drachengasse, Theater der Jugend, Gewinner mehrerer Preise, u.a. Jury- und Publikumspreis des Heidelberger Stückemarktes mit "Die Mountainbiker", Berliner Kindertheaterpreis, Einladungen u.a. zum Stückemarkt des Berliner Theatertreffens, Festival für Dramaturgie Santiago de Chile, NET-Festival Moskau. Seine Stücke wurden bisher in zehn Sprachen übersetzt und von Utrecht bis Novosibirsk gespielt.

In Wien arbeitet er regelmäßig mit seiner freien Gruppe new space company, mit der u.a. Zero People und Der Fuchs zur Uraufführung brachte und für "komA" den Nestroy-Preis für Beste Off-Produktion erhielt.


Weitere Informationen zu Volker Schmidt

 

brand

1D, 1H, 1X
frei zur UA

Europa in nicht allzu ferner Zukunft. Der Klimawandel hat den Kontinent und die politischen Verhältnisse grundlegend verändert. Neue Glaubensrichtungen und Glaubensgemeinschaften haben sich entwickelt. Es existieren nur noch Rumpfgebilde von Staaten, Stadtstaaten oder freie Kommunen. Mitteleuropa ist von Nomadentum geprägt, bevölkert von Flüchtigen auf der Suche nach neuen Lebensinseln.

Einige Wenige haben es geschafft, sich im klimatisch begünstigten Norden ein neues Leben aufzubauen. Maëlle ist eine dieser Glücklichen. Doch sie will nicht in der Komfortzone einer zerstörten Welt auf den Untergang warten und macht sich auf den Weg in ihre Heimatstadt in Mitteleuropa, um dort dem Leben ohne Zukunft ein Ende zu setzen. Auf der Reise begegnet sie Koé, der als Fluchthelfer arbeitet, die beiden verlieben sich. Als sie ihr Ziel erreichen, erkennt Maëlle ihre alte Heimat nicht wieder. Die Hitze hat ihre Spuren hinterlassen und die Stadt ist zu einem unbewohnbaren Ort geworden. Dennoch gibt es Leben: Eine eingeschworene Gemeinschaft kommt nachts aus ihren Rückzugsorten, um in den Leerständen der Stadt das Leben zu feiern. Maëlle und Koé lassen sich treiben von der flüchtigen Sehnsucht nach Glück. Andrii, eine Transfrau, stößt zu den beiden und wird in ihre Liebe eingeschlossen. Doch die Gemeinschaft ist bedroht von der Vernichtung der Stadt durch die Feuer, die sie umgeben, sowie den Faschisten aus dem Umland.

brand ist ein dystopisches Roadmovie, eine Geschichte über die Bedingungslosigkeit von Liebe angesichts eines nahen möglichen Endes. Das Stück fragt nach den Konsequenzen und Möglichkeiten menschlichen Handelns im Spiegel einer von heutiger Hybris geprägten Zukunft.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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