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Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
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Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
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Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
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„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
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Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
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Bild von Vera SchindlerSchindler, Vera

Vera Schindler wurde 1992 in Kassel geboren. In ihrer Kindheit und Jugend war sie Artistin für Luftakrobatik und Fakir im Zirkus "Rambazotti" und besuchte die freie Waldorfschule Kassel. Anschließend arbeitete sie als Regieassistentin am Staatstheater Kassel, als Autorin und Dramaturgin am Heimathafen Neukölln und als Kostümbildnerin am Berliner Ensemble. Seit 2016 studiert sie „Szenisches Schreiben“ an der Universität der Künste Berlin, ist Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und Jurymitglied des „Ikarus“ Theaterpreises.
Auszeichnungen:

2021: Förderpreis des "Berliner Kindertheaterpreis" für "Wolkenrotz"
2020: "Styria-Artist-in-Residence-Stipendium" der Stadt Graz
2019:"Auftakt Festival für szenische Texte", Köln
2018: "Sonderpreis des deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises"

 

Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins

von Vera Schindler
Besetzung variabel (mind. 1D/1H)
frei zur UA

In vier Episoden entlarvt Vera Schindler die zynisch kapitalistischen Seiten des globalen Kunstmarkts. Am Beispiel eines Beins spielt sie, böse und anarchisch, die heutigen Formen des Kolonialismus durch.

Die Arbeiten laufen gut in dieser kenianischen Nacht und Gigis Augen sind zu schwer, um den Bau der Straße zu bewachen. Als er wieder aufwacht, steckt sein Bein im Beton fest, der schon getrocknet ist. Der chinesische Baustellenleiter besteht auf Amputation. / Alle feiern die neue Skulptur der Künstlerin – „Bein in Beton“. Der Galerist zupft sich den Maßanzug zurecht und zählt die Euroscheine. Ein voller Erfolg, bis das Kunstwerk beim Transport eine unbeteiligte Schülergruppe zermalmt. / Der Karriere schadet es nicht. Die Künstlerin rekelt sich kurze Zeit später mit dem Bein ihres Vaters in einer New Yorker Galerie. Ihre exotische Lebensgeschichte verkauft sich bestens. / Auch ihr Biograph möchte ein Stück vom Kuchen und reist auf der Suche nach dem Baustellenleiter nach China, wo er bald ermordet und in ein Graffiti eingearbeitet aufgefunden wird. Gefundenes Fressen für die Presse und der Marktwert des Graffiti-Künstlers in Unermessliche steigt- ein echtes Gigiwonder.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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The Square