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Pirsch
von Ivana Sokola

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Die Burg der Assassinen
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Die nicht geregnet werden
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Der Hund muss raus
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Orbit - Geschichte einer Band
von Philipp Löhle

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Versuch, ein Stück über die Nibelungen (nicht) zu schreiben
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Einszweiundzwanzig vor dem Ende
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Die Wahlentscheidung
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Wettlauf zum Mond
von Mélody Mourey

Die Rückkehr von Richard 3 mit dem Zug um 9.24 h
von Gilles Dyrek

Eine wunderbare Trennung
von Gérald Aubert

Mein lieber Célimare
von Eugène Labiche

Tom Sawyer (Oper)
von John von Düffel , Kurt Weill , Mark Twain , Ira Gershwin , Maxwell Anderson und Kai Tietje

Dear World
von Jean Giraudoux und Jerry Herman

Mack und Mabel
von Jerry Herman und Michael Stewart

La Cage aux Folles
von Harvey Fierstein , Jerry Herman und Jean Poiret

Brigitte Bordeaux (Musical)
von Tom van Hasselt und Sergej Gößner

Hans im Glück (Musical)
von Tom van Hasselt

Prinzessin Drosselbart
von Wolfgang Böhmer und Peter Lund

Hier kommt keiner durch (Oper)
von Gordon Kampe und Sebastian Bauer

Das schrillste Blau
von Sergej Gößner

Fledermops
von Clara Leinemann

Zugvögel
von Mike Kenny

Vakuum
von Maria Ursprung

Landing on an unknown Planet
von Sina Ahlers

Die Prinzessin, die auszog, den Prinzen zu retten
von Eva Rottmann

Dachs und Rakete. Ab in die Stadt!
von Jörg Isermeyer

Die Diplomatin
von Lucy Fricke

Schön ist die Nacht
von Christian Baron

Gesichter
von Tove Ditlevsen

Für euch
von Iris Sayram

Aus unseren Feuern
von Domenico Müllensiefen

Deadline
von Bov Bjerg

Eine runde Sache
von Tomer Gardi

Vor aller Augen
von Martina Clavadetscher


Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Joël LászlóLászló, Joël

Joël László, 1982 in Zürich geboren, schreibt Theaterstücke und Prosa und arbeitet als Übersetzer. Er studierte Islamwissenschaft und Geschichte und lebte längere Zeit in Kairo. Nach dem Studium nahm er in der Spielzeit 2013/14 am Förderprogramm "Dramenprozessor" am Theater Winkelwiese in Zürich teil, in dessen Rahmen das Stück Wiegenlied für Baran entstanden ist. Das Stück wurde 2016 für den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik nominiert und erhielt den Publikumspreis bei der Langen Nacht der neuen Dramatik an den Kammerspielen. 2016/17 erarbeitete er für das Theater Marie eine Neuübersetzung und Neufassung des ungarischen Theaterklassikers "Liliom". Für Textwerkstätten mit syrischen Flüchtlingen am Theater Graz (Our Stories) und am Schauspielhaus Zürich (Our Voice / Our Hope) verfasste er die Arabisch-Übersetzungen. 2016 war er für den Wartholz-Literaturpreis nominiert. 2017 war er Teilnehmer am Retzhofer Dramapreis sowie Stipendiat des Internationalen Forums des Theatertreffens. In der Spielzeit 2017/18 war Joël László Hausautor am Theater Basel.

 

Geld, Parzival

Anstelle eines Ritterromans
mind. 6 Darsteller*innen
UA: 04.10.2020, Landestheater Vorarlberg Bregenz
Koproduktion mit Bühne Aarau, Kurtheater Baden, Tojo Theater Reitschule Bern und Vorarlberger Landestheater Bregenz

"Parzival ist ein Versepos von Wolfram von Eschenbach. Fahrende Ritter erleben darin unzählige Abenteuer. Fahrende Ritter aber hat es nie gegeben. Sie sind ein Hirngespinst. Wenn wir uns unter Fahrenden Rittern etwas historisch Konkretes vorstellen wollen, so müssen wir sie uns als Händler denken. In anderen Worten: als eine Vorform von Kapitalisten. Dieses Stück spielt unter Kapitalist*innen. Im Herrschaftsbereich des Kapitalismus suchen sie nach der Freiheit. Ich glaube, wir gehen nicht fehl, wenn wir sagen, dass es sich dabei um ein großes und abenteuerliches Unterfangen handelt."

Joël László hat im Auftrag für das Vorarlberger Landestheater und das Theater Marie eine Bearbeitung des Parzival-Stoffes entwickelt, die tief in das Herz unseres besitz- und konsumgetriebenen Wertesystems blickt, dessen Wirkung auf den Einzelnen und unser gesamtes Sozialgefüge untersucht.

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