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Sommertheater 2021: Premieren im Musiktheater
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Förderpreis für "Wolkenrotz" von Vera Schindler
Wolkenrotz von Vera Schindler hat den Förderpreis des Berliner...

Sommertheater 2021: Premieren im Schauspiel
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Heidelberger Stückemarkt: Publikumspreis für "Einfache Leute"
Wir gratulieren Anna Gschnitzer, die mit Einfache Leute den Publikumspreis...

Uraufführung live: "Teile (hartes Brot)" von Anja Hilling am Residenztheater
Am 15. Mai eröffnet das Residenztheater München den Marstall mit der...

„Der unversöhnliche Philantrop“ (taz) – Erich Fried zum 100.
Am 6. Mai 1921 wurde Erich Fried in Wien geboren. Mit 17 floh er vor den...

Neu: "Stimmen im Kopf" Musical von Wolfgang Böhmer und Peter Lund
Nadine ist auf der Geschlossenen. Begleitet wird Nadine von Daniel. Daniel...

"Vater" von Florian Zeller gewinnt zwei Oscars
Florian Zellers Film Vater nach seinem gleichnamigen Theaterstück wurde mit...

Neue Stoffrechte: Iris Hanikas "Echos Kammern"
Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2021. Alles beginnt...


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Bild von Jörg Menke-PeitzmeyerMenke-Peitzmeyer, Jörg
(c) Efe Onikinci 

Jörg Menke-Peitzmeyer studierte Schauspiel an der Folkwang Hochschule in Essen und war anschließend an verschiedenen Theatern engagiert, u. a. am Staatstheater Mainz, Stadttheater Gießen, Schlossparktheater Berlin, Theater der Altmark Stendal. Von 1998-2003 studierte er am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Für sein Klassenzimmerstück "Steht auf, wenn ihr Schalker seid" wurde er 2006 erstmals für den Deutschen Jugendtheaterpreis nominiert. Es folgten zahlreiche Auftragswerke, u. a. für das GRIPS Theater Berlin, das Junge Ensemble Stuttgart, die Oper Dortmund und das Junge Schauspielhaus Zürich. Nachdem er für sein Stück "Getürkt" erneut für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2012 nominiert wurde, gewann er diese Auszeichnung 2016 für das im Auftrag des Theater Strahl in Berlin geschriebene Drama "The Working Dead".

Die bis 2016 entstandenen Stücke sind im Programm des Theaterverlags Hofmann-Paul zu finden.

Im Februar 2017 erschien sein Romandebüt "Billy the Beast" im Ullstein-Verlag.

 

Soko Pisa - Die DDR in 40 Minuten

Klassenzimmerstück ab 14 Jahren
zwei Darsteller*innen
UA: 03.10.2020, Landesbühnen Sachsen Radebeul

In einem Klassenzimmer prallen Max und Thomas buchstäblich aufeinander: Die beiden Schauspieler bilden zusammen die Soko Pisa und sollen nun in 40 Minuten 40 Jahre DDR für Schüler*innen zusammenfassen. Doch das ist gar nicht so einfach. Denn bis auf ihren Beruf, haben sie eigentlich nichts gemeinsam. Nicht nur, dass der eine im Westen, der andere im Osten aufgewachsen ist, zudem trennt sie auch noch ein deutlicher Altersunterschied – völlig unterschiedliche Startbedingungen also. Schnell wird klar: Schon diese beiden sind sich in ihrer Auslegung der Geschichte nicht immer einig.

Jörg Menke-Peitzmeyer lässt seine Figuren in bester dialektischer Manier die deutsche Nachkriegsgeschichte Revue passieren: In einem unterhaltsamen Schlagabtausch räumen die beiden mit Vorurteilen auf und hauen sich blitzartig Fakten um die Ohren. Doch bleibt auch immer Spielraum für Interpretationen und Diskussionen, denn hier hat niemand vor zu mauern, oder?

Entstanden ist das Klassenzimmerstück als Auftragswerk für die Landesbühnen Sachsen, Radebeul.

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