Aktuelle Nachrichten

Neu: "Glare" Kammeroper von Søren Nils Eichberg und Hannah Dübgen
Der Futurologe Michael enthüllt seinem besten Freund Alex, dass seine neue...

Schweizer Theatertreffen: "verdeckt" von Ariane Koch
Wir freuen uns über die Einladung von Ariane Kochs verdeckt zum Schweizer...

Dramatiker:innen-Fonds am Berliner Ensemble
Im Rahmen eines kurzfristig ins Leben gerufenen Dramatiker:innen-Fonds hat...

"Und morgen streiken die Wale" als Online-Adventure
Am 13. März hat Und morgen streiken die Wale von Thomas Arzt Premiere am...

"Kleist fürs Homeoffice" (Süddeutsche Zeitung): "Cecils Briefwechsel"
Die Uraufführung von Gott Vater Einzeltäter von Necati Öziri (Regie: Sapir...

Neu: "Die gar schröckliche Geschichte vom Kleinen Dings" von Magnus Båge und Lena Ollmark
Eine komische Gruseloper für Kinder ab 8 Jahren: Das Kleine Dings muss eine...

6 Oscar-Nominierungen für Zellers THE FATHER
Der Film nach dem Theaterstück Vater von Florian Zeller wurde für insgesamt...

Neue Romane im Frühjahrsprogramm
Alle Aufführungsrechte bei Felix Bloch Erben Tove Ditlevsen...

"Poesie einer verlorenen Normalität" - "Krasnojarsk" von Johan Harstad
Am 12. Februar war die deutschsprachige Erstaufführung von Johan Harstads...

"Der Vorname" und "Das Abschiedsdinner" im ORF
Zwei Stücke von Matthieu Delaporte und Alexandre de La Patellière werden im...


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Bild von Kit RedstoneRedstone, Kit

Kit Redstone, Jahrgang 1981, ist Autor und Regisseur. Seine Stücke und Inszenierungen wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein Stück „Passengers“ gewann den Lustrum Award beim Edinburgh Fringe Festival. Seine Insznierung „Textosterone“ wurde vom Britsh Council in die Auswahl des Edinburgh Showcase aufgenommen und mit dem Pleasance Indie Award prämiert. Als transgender Mann hat Redstone in seiner Arbeit ein besonderes Interesse für „the compexities of identity as well as activism through laughter“.

 

Und das Wort war Gott

(The Word was God)
Deutsch von Oliver Zimmer
2 Darsteller*innen

Die Hotline von Telefonanbietern unterscheidet sich für viele kaum von einer Wurzelbehandlung ohne Narkose. Wie sich zeigt, ist die Service-Hölle kaum leichter für Personen, die kürzlich ihre Geschlechtszuschreibung gewechselt haben. Victor, bis vor kurzem noch als Victoria gemeldet, möchte eigentlich nur seine neue Adresse durchgeben, findet sich aber in einem kafkaesken Telefonat mit der ahnungslosen Sachbearbeiterin Frieda wieder. Es entspinnt sich ein Gespräch über Stimmlagen, Kleidungsstil, merkwürdig behaarte Verwandte und den Glauben an Gott. Unterschiedlichere Charaktere als Victor und Frieda kann man sich kaum vorstellen. Vielleicht gerade deshalb treffen sich beide zeitweise an einem utopischen Ort jenseits aller Geschlechtergrenzen und persönlicher Identifikationsnummern. Kit Redstone entwickelt aus einer qualvoll alltäglichen Situation eine kurzweilige Grundsatzdiskussion über Fragen der (religiösen) Moral, des zwischenmenschlichen Umgangs und der individuellen Freiheit.