Aktuelle Nachrichten

UA: "Liberté oh no no no". Anja Hilling am Schauspiel Frankfurt
Am 14. Januar wird Anja Hillings Stück Liberté oh no no no am Schauspiel...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


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Aktuelle Premierenberichte
Bild von Kit RedstoneRedstone, Kit

Kit Redstone, Jahrgang 1981, ist Autor und Regisseur. Seine Stücke und Inszenierungen wurden mehrfach ausgezeichnet. Sein Stück „Passengers“ gewann den Lustrum Award beim Edinburgh Fringe Festival. Seine Insznierung „Textosterone“ wurde vom Britsh Council in die Auswahl des Edinburgh Showcase aufgenommen und mit dem Pleasance Indie Award prämiert. Als transgender Mann hat Redstone in seiner Arbeit ein besonderes Interesse für „the compexities of identity as well as activism through laughter“.

 

Und das Wort war Gott

(The Word was God)
Deutsch von Oliver Zimmer
2 Darsteller*innen

Die Hotline von Telefonanbietern unterscheidet sich für viele kaum von einer Wurzelbehandlung ohne Narkose. Wie sich zeigt, ist die Service-Hölle kaum leichter für Personen, die kürzlich ihre Geschlechtszuschreibung gewechselt haben. Victor, bis vor kurzem noch als Victoria gemeldet, möchte eigentlich nur seine neue Adresse durchgeben, findet sich aber in einem kafkaesken Telefonat mit der ahnungslosen Sachbearbeiterin Frieda wieder. Es entspinnt sich ein Gespräch über Stimmlagen, Kleidungsstil, merkwürdig behaarte Verwandte und den Glauben an Gott. Unterschiedlichere Charaktere als Victor und Frieda kann man sich kaum vorstellen. Vielleicht gerade deshalb treffen sich beide zeitweise an einem utopischen Ort jenseits aller Geschlechtergrenzen und persönlicher Identifikationsnummern. Kit Redstone entwickelt aus einer qualvoll alltäglichen Situation eine kurzweilige Grundsatzdiskussion über Fragen der (religiösen) Moral, des zwischenmenschlichen Umgangs und der individuellen Freiheit.