Aktuelle Nachrichten

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

UA: "Liberté oh no no no". Anja Hilling am Schauspiel Frankfurt
Am 14. Januar wird Anja Hillings Stück Liberté oh no no no am Schauspiel...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


Archiv

Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Carly, Julian Mahid

Julian Mahid Carly, geboren 1997 in Kassel, studierte Deutsche Philologie und Geschichte in Göttingen und Regie an der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg. Für seinen Dokumentarfilm „WEISSABGLEICH“ der 2019 bei den Internationalen Hofer Filmtagen gezeigt wurde, erhielt er den Hauptpreis im deutschlandweiten Wettbewerb Junger Film. Seine Inszenierung „räuber.bachelor.paradise“ nach Friedrich Schiller hatte im Februar 2020 Premiere und wurde zum Körber Studio Junge Regie eingeladen. Verbindungsfehler wurde mit dem Osnabrücker Dramatikerpreis 2019 ausgezeichnet.

 

Verbindungsfehler

5 Darsteller*innen

Zuhause ist, wo der WLAN-Router steht. Aber immer wieder setzt das Internet aus und zwingt vier Bewohner*innen eines Hauses, im Real Life zu interagieren. Ayali sieht sich als aufstrebendes Youtube-Sternchen, das für die Rechte der Ausgegrenzten kämpft. Mit fluider Genderidentität und ethnischer Ambiguität umgarnt sie ihre Follower*innen, die Unicorns. Mitbewohner Tao scheint sich nach klareren Zuschreibungen zu sehnen und versucht eher zögerlich auf Tinder sein Glück. Ayalis Fitnesstrainerin Anette wohnt gleich nebenan und hält ihr Kind aus Scham vor seiner Hautfarbe versteckt. Und das Kind? Das ist ein Unicorn und sehnt sich nach einer Community der Liebe und Anerkennung. Vielleicht kann Kaya, der sexy Techniker von Tinder, helfen, die Funkverbindung und die Differenzen der vier zu überbrücken? Julian Mahid Carly begleitet seine Held*innen auf ihrer verzweifelten Suche nach Zugehörigkeit mit großer Ernsthaftigkeit und überspitzt gleichzeitig Mechanismen aktueller, politisch korrekter Diskurse auf sehr unterhaltsame Weise.

Nachrichten zu diesem Stück anzeigen