Aktuelle Nachrichten

UA: "Liberté oh no no no". Anja Hilling am Schauspiel Frankfurt
Am 14. Januar wird Anja Hillings Stück Liberté oh no no no am Schauspiel...

"Alice" (Waits/Wilson) am Staatsschauspiel Dresden
Am 15. Januar ist die Premiere von Alice von Tom Waits und Robert Wilson am...

DSE "Der Sittich" von Audrey Schebat an der Komödie im Bayerischen Hof
Am 12. Januar findet an der Komödie im Bayerischen Hof die deutschsprachige...

UA: "Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins"
Am 19. Januar feiert Gigiwonder. Die Geschichte eines Beins von Vera...

Neu: "Links vom Mond" von Matin Soofipour Omam
Zwischen Poesie und pointierten Dialogen verhandelt Matin Soofipour Omam in...

UA: "Der Katze ist es ganz egal" am TdjW
Am 13. Januar feiert Der Katze ist es ganz egal von Franz Orghandl seine...

Neu: "Jupiter brüllt" von Annika Henrich
Eine Assistentin, ein Chor der Millennials, zwei Astronautinnenauszubildende,...

"Warte nicht auf den Marlboro-Mann" von Olivier Garofalo an der Badischen Landesbühne
Am 8. Januar ist die Premiere von Olivier Garofalos Kammerspiel Warte nicht...

"Die Piraten von Penzance" an den Wuppertaler Bühnen
Am 9. Januar findet an den Wuppertaler Bühnen die Premiere von Gilbert und...


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Öziri, Necati

Necati Öziri, geboren 1988, studierte Philosophie, Germanistik und Neuere Deutsche Literatur in Bochum, Istanbul und Berlin. Er war Stipendiat der Heinrich-Böll-Stiftung und arbeitete als Regisseur und Dramaturg zunächst am Ballhaus Naunynstraße und dann am Maxim Gorki Theater in Berlin, wo er von 2014 bis 2017 künstlerischer Leiter des Studio R war. Sein Stück "Get deutsch or die tryin'" wurde 2018 zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen. Seit 2017 ist Necati Öziri Dramaturg bei den Berliner Festspielen und leitet dort das Internationale Forum des Theatertreffens.

 

Gott Vater Einzeltäter

5 Darsteller*innen
UA: 01.04.2022, Nationaltheater Mannheim

Vier Männer knien in Kutten bei Kerzenlicht im Kreis. Wenn sie nicht flüstern, schmettern sie Prince-Balladen. Ihr Zustand: zwischen Amok und Koma. Um sie herum: Äxte und Pistolen. Gustav, Anton, Achilles und Michael, vier echte Kleist-Kerle, am Endpunkt ihrer Biografien. Was ist nur mit diesen Helden passiert? Das fragt sich auch Juliane, ihre Mutter, und weil die Geschichten der Söhne sich nur um die eigenen, hilflosen Egos drehen, liegt es nun an ihr, die Männer aus ihrer Starre zu befreien. Doch dafür muss sie sich einer Vergangenheit stellen, in der auch sie selbst untrennbar mit der Schuld ihrer Kinder verstrickt ist. Was als Suche einer sorgenden Mutter beginnt, wird zum utopischen Weltentwurf jenseits überkommener Geschlechtergrenzen. Bildgewaltig widerspricht Necati Öziri Heinrich von Kleists Helden. Mit humorvoller Wucht schlägt er ins Herz aktueller Geschlechterdiskurse, untersucht die Allianz zwischen Männlichkeit und Gewalt und entwirft einen Ausweg aus dem Patriarchat.

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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Premieren zu diesem Stück
01.04.2022, Mannheim, Nationaltheater