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Martina Clavadetscher gewinnt Schweizer Buchpreis
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Bild von Tove DitlevsenDitlevsen, Tove
© Ateljé Uggla 

Tove Ditlevsen (1917–1976), geboren in Kopenhagen, galt lange Zeit als Schriftstellerin, die nicht in die literarischen Kreise ihrer Zeit passte. Sie stammte aus der Arbeiterklasse und schrieb offen über die Höhen und Tiefen ihres Lebens. Heute gilt sie als eine der großen literarischen Stimmen Dänemarks und Vorläuferin von Autorinnen wie Annie Ernaux und Rachel Cusk. Die Kopenhagen-Trilogie mit den drei Bänden Kindheit, Jugend und Abhängigkeit ist ihr zentrales Werk, in dem sie das Porträt einer Frau schafft, die entschieden darauf besteht, ihr Leben nach den eigenen Vorstellungen zu leben. Die Trilogie wird derzeit in sechzehn Sprachen übersetzt.

 

Kopenhagen-Trilogie


DSE: 25.03.2022, Residenztheater München

Lange vor Annie Ernaux schrieb die Dänin Tove Ditlevsen autofiktionale Romane über ihre Entwicklung vom Arbeiterkind zur Autorin. Sie erzählt vom Aufwachsen im Kopenhagen der 1920er Jahre in einfachen Verhältnissen, von ihrer Liebe zur Literatur. „Ein Mädchen kann nicht Dichter werden“, hatte der Vater gesagt. Aber Tove wird das Gegenteil beweisen. Tove Ditlevsen schreibt über den Ausbruch aus Klassenverhältnissen, über ihr Leben als Frau, Schriftstellerin und Mutter, über den Erfolg, das Scheitern und die Verlockungen der Sucht. Radikal, unprätentiös und absolut gegenwärtig.

„Tove Ditlevsen, Figur wie Autorin, war ihrer Zeit weit voraus. Der klare Blick auf das Verhältnis zwischen Mann und Frau, die Konsequenz der Lebensführung und der Umgang mit dem Werkzeug Sprache sind beeindruckend.“ (Frankfurter Rundschau)

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der deutschsprachigen Erstaufführung vergeben werden.

Folgende Stücke gehören zu diesem Werk:

Kindheit
Teil 1 der Kopenhagen-Trilogie
von Tove Ditlevsen
Deutsch von Ursel Allenstein

Jugend
Teil 2 der Kopenhagen-Trilogie
von Tove Ditlevsen
Deutsch von Ursel Allenstein

Abhängigkeit
Teil 3 der Kopenhagen-Trilogie
von Tove Ditlevsen
Deutsch von Ursel Allenstein

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Premieren zu diesem Stück
25.03.2022, München, Residenztheater