Aktuelle Nachrichten

Neu bei FBE: "Der Sandmann" von Robert Wilson
Robert Wilson und die Singer-Songwriterin Anna Calvi erwecken E.T.A Hoffmann...

Wir trauern um Ulf Nilsson
Die Bücher von Ulf Nilsson wurden in den vergangenen 40 Jahren zu wahren...

UA: "Der Mann, der eine Blume sein wollte" von Anja Tuckermann am Düsseldorfer Schauspielhaus
Am 24. September 2021 feiert Der Mann, der eine Blume sein wollte von Anja...

"Taumel und Tumult" von Thomas Arzt uraufgeführt
Am 14. September war die Uraufführung von Taumel und Tumult von Thomas Arzt...

Hörspiel: "Pig Boy. 1986-2358. Replay der Menschwerdung" von Gwendoline Soublin
Schweine-Junge, Schweine-Prozess, Schweine-Utopie: In drei Episoden einer...

DE: "Leonce und Lena" von Erich Zeisl am Eduard-von-Winterstein-Theater Annaberg Buchholz
Der 1905 in Wien geborene Komponist Erich Zeisl, Sohn eines jüdischen...

UA: "Kill Baby" von Ivana Sokola am Nationaltheater Mannheim
Am 17.9. ist die Uraufführung von Kill Baby am Nationaltheater Mannheim...

ÖEA: "Vincent van Gogh" von Kverndokk & Wiik beim Musical Frühling Gmunden
In der Art eines farbenreichen, rasanten Bilderbogens erzählt das Musical...

Unsere Ur- und Erstaufführungen im September
Wir freuen uns auf 15 Ur- und Erstaufführungen im September und senden...

Inszenierung des Jahres: "Einfach das Ende der Welt"
Wir gratulieren Regisseur Christopher Rüping, dem Schauspielhaus Zürich und...

UA: "Hawaii" von Cihan Acar am Theater Heilbronn
Am 24. September hat Cihan Acars Roman Hawaii am Theater Heilbronn...

DSE: "Weinprobe für Anfänger" von Ivan Calbérac am Theater Chemnitz
Am 25. September 2021 kommt Weinprobe für Anfänger von Ivan Calbérac am...

DSE: "Schimmerndes Wasser" von Johanna Emanuelsson am Theater Heidelberg
Am 24. September 2021 wird Schimmerndes Wasser von Johanna Emanuelsson am...

UA: "Der Sonnenkönig" von Werner Holzwarth am Consol Theater Gelsenkirchen
Am 5. September 2021 kommt Der Sonnenkönig von Werner Holzwarth zur...

DSE: "Zwei Lügen, eine Wahrheit" von Blanc/ Poiret am Mittelsächsischen Theater
Am 25. September 2021 kommt Zwei Lügen, eine Wahrheit von Sébastien Blanc und...


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Aktuelle Stücke
Aktuelle Premieren
Aktuelle Premierenberichte
Bild von Ivana SokolaSokola, Ivana
© Avi Bolotinsky 

Ivana Sokola, geboren 1995 in Hamburg, studiert Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. 2020 war sie eingeladen zum Festival 4+1 - Ein Treffen junger AutorInnen am Schauspiel Leipzig. 2021 wurde sie für ihr Stück Kill Baby mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker ausgezeichnet. Zuvor gewann sie mit Kill Baby bereits den Sonderpreis des Deutschen Kinder- und Jugendtheaterpreises.

Mit Jona Spreter bildet sie das Autor*innenduo Sokola//Spreter. Ihr gemeinsames Stück Tierversuch wurde mit dem Publikumspreis des Hans-Gratzer-Stipendiums am Schauspielhaus Wien ausgezeichnet und war für den Münchner Förderpreis für deutschsprachige Dramatik nominiert.

 

Kill Baby

3D, 1 Hochhaus
UA: 17.09.2021, Nationaltheater Mannheim

Tochter, Mutter, Großmutter: drei Frauen, drei Generationen, eine Familie, eine Hochhauswohnung. Die 17-jährige Kitti ist schwanger, von einem von oben, zehnter Stock. Ihre Mutter Viki kennt das: jung, schwanger, auf sich allein gestellt. Bei ihr war es zwar nicht die erste, aber die zweite Liebe. Sie will der Tochter helfen, aber wie? Großmutter Sugar hat schon viel erlebt, bevor sie in die Hochhaussiedlung kam. Jetzt backt sie einen Kuchen, denn sie kennt sich aus mit Krisen.

Unaufhaltsam rückt der Moment näher, in dem Kitti sich für oder gegen das Kind entscheiden muss. Dabei wird in den Auseinandersetzungen der drei Frauen die Familiengeschichte immer präsenter: Erinnerungen an Kindheiten in verlassenen Ländern, frühe Mutterschaften und abwesende Väter, vorgezeichnete Biografien und kurzes Liebesglück. Für Kitti stellt sich die einfache wie alles entscheidende Frage: Welches Leben ist möglich für sie?

Ausgezeichnet mit dem Kleist-Förderpreis für junge Dramatikerinnen und Dramatiker 2021. Aus der Jury-Begründung:

"So poetisch und verdichtet wie Ivana Sokola mit dem Personal und der Sprache umgeht, so opulent, eindringlich und sinnlich sind die Bilder, die in ihrem Stück entstehen. (...) Ivana Sokola gelingt es, ihre Figuren nicht zu werten oder zu verurteilen, sondern ihnen Raum zu geben, in dem sie ihre Komplexität entfalten. Damit spricht der Text eine Vielfalt relevanter Fragen nicht nur um das Thema Weiblichkeit an. Das Stück bietet starke Rollen für drei Frauen und ein 'Hochhaus', die Kill Baby auf der Bühne zum Leben erwecken werden. Ein Geschenk für das Theater und ein literarischer Wurf."

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