Aktuelle Nachrichten

Haltung zeigen – aktuelle Stücke fürs Junge Theater
Das derzeitige Weltgeschehen könnte wirklich dazu verleiten, sich die Decke...

SEA: "Wer ist Walter" von Ariane Koch am Theater Winkelwiese Zürich
Am 24. September hat Wer ist Walter von Ariane Koch Schweizer Erstaufführung...

Premiere: "nachtschattengewächse" von Johannes Hoffmann am Burgtheater
Am 24. September feiert nachtschattengewächse von Johannes Hoffmann am...

UA: "Vakuum" von Maria Ursprung am Deutschen Theater Berlin
Am 21. September hat Maria Ursprungs Klassenzimmerstück Vakuum Uraufführung...

Christian-Dietrich-Grabbe-Preis 2022 für Amir Gudarzi
Amir Gudarzi wird für sein Stück Quälbarer Leib - ein Körpergesang mit dem...

Nominierung Förderpreis Christian-Dietrich-Grabbe-Preis 2022 für Johanna Kaptein
Johanna Kaptein wird für ihr Stück Karla sagt für den erstmals...

UA: "Wonderwomb" von Amir Gudarzi am Hessischen Landestheater Marburg
Am 17.9. ist die Uraufführung von Wonderwomb in der Regie von Eva Lange am...

Nominierungen Deutscher Musical Theater Preis 2022
Wir freuen uns über die zahlreichen Nominierungen zum Deutschen Musical...

Lion Feuchtwanger am Berliner Ensemble: "Exil"
Am 10. September hat Lion Feuchtwangers Exil in der Bearbeitung von Luk...

UA: "Woodwalkers" von Katja Brandis am Jungen Theater Bonn
Am 3. September feiert der erste Band der Erfolgsreihe Woodwalkers - Carags...

Wiederentdeckt: "Das Halsband" von John Vanbrugh am Renaissance-Theater Berlin
Am 9. Oktober hat Das Halsband von John Vanbrugh am Renaissance-Theater...

"Dear World" von Jerry Herman am Theater Bielefeld
Am 1. Oktober ist am Theater Bielefeld zum ersten Mal Jerry Hermans Musical...

UA: "Heidelberg 72ff." von Philipp Löhle am Theater Heidelberg
Am 7. Oktober ist die Uraufführung von Philipp Löhles Stück Heidelberg 72ff....

ÖE: "lauwarm" von Sergej Gößner am Theater Praesent
Am 8. Oktober ist die österreichische Erstaufführung von lauwarm von Sergej...


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Bild von Sokola//SpreterSokola//Spreter
© Linus Muellerschoen  

Sokola//Spreter ist ein Autor*innenduo aus Berlin, bestehend aus Ivana Sokola (*1995) und Jona Spreter (*1994). Beide studieren Szenisches Schreiben an der Universität der Künste Berlin. Gemeinsam veröffentlichten sie in Literaturzeitschriften wie Jenny und Bella triste. Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Regisseur Pablo Lawall. Mit Tierversuch gewannen sie 2020 den Publikumspreis des Hans-Gratzer-Stipendiums am Schauspielhaus Wien. Im Rahmen des Förderpreises für deutschsprachige Dramatik waren sie 2021 zu einer zweimonatigen Residenz an die Münchner Kammerspiele eingeladen, wo Tierversuch in einer szenischen Einrichtung von Jan Bosse zu sehen war. Mit ihrem kollektiv erarbeiteten Konzept "Polar" gewannen sie 2022 den Nachwuchswettbewerb Einfach Radikal am Theater Drachengasse in Wien. In der Spielzeit 2022/23 sind Sokola//Spreter Hausautor*innen am Theater Münster, wo Farn Farn Away im Mai 2023 uraufgeführt wird.

 

Tierversuch

3H
frei zur UA

"Was ich dabei herausgefunden habe: Wenn man seine Zunge nur lange genug irgendwo dranhält, dann wird es Frühling. Irgendwann."

Wie schmeckt Neukölln? Im Dienst der Wissenschaft leckt sich Marcel durch die Straßen der Stadt. Geführt wird er von Lennart, an Halsband und Leine, auf der Suche nach einer neuen, sinnlichen Methodik der Stadtsoziologie. Institutsleiter Aljoscha ist begeistert vom Esprit der jungen Nachwuchskollegen. Das vorläufige Ergebnis für Marcel und Lennart ist allerdings erst einmal: Liebe. Von der Nachbereitung in Lennarts Bett bis zum gemeinsamen Ausflug in die Uckermark ist es dann nicht mehr weit. Dabei werden sie das Gefühl nicht los, von Aljoscha auf Schritt und Tritt beobachtet zu werden. Der kann seine Lust nach einem Leben jenseits von Frau und Kind kaum noch im Zaum halten ...

In Tierversuch suchen drei Männer nach wissenschaftlicher Erkenntnis und finden sich in einem Gewirr aus Lust und Liebe wieder. Mit skurriler Komik und in spielerischen Dialogen zeichnen Sokola//Spreter eine berührend intime Geschichte über die Sehnsucht nach zwischenmenschlicher Nähe und die Überwindung der Vereinzelung. Oder wie Marcel es zusammenfasst: "Lieber ein Leben an der Leine als ein Leben alleine."

Hinweis:
Für dieses Stück können Aufführungsrechte
an Amateurtheater erst nach der Uraufführung vergeben werden.

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