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Schauspiel: Klassiker-Übersetzungen
Endlich ist der Spielplan gestrickt oder steht zumindest in seinen...

Grenzgänge: Junge Stücke für mehr Solidarität
1992, 1994, 2001, 2003, 2015, 2022: Anlässe und Gründe, warum Menschen ihre...

Rieke Süßkows Inszenierung von Peter Handkes "Zwiegespräch" beim Berliner Theatertreffen
Rieke Süßkow hat am Wiener Burgtheater (Akademietheater) die Uraufführung von...

Kinostart "Der Sohn" von Florian Zeller
Am 26. Januar startet der neue Film von Florian Zeller in den deutschen...

"Wenn soziale Wärme nicht bloß ein geflügeltes Wort wäre" – POLAR von Sokola//Spreter in Wien
Mit ihrem Entwurf zu Polar gewannen Sokola//Spreter im vergangenen Jahr den...

"Peter Pan" (Robert Wilson / CocoRosie) am Stadttheater Ingolstadt
Ekat Cordes inszeniert am Stadttheater Ingolstadt Robert Wilsons Adaption von...

UA: "Pirsch" von Ivana Sokola am Deutschen Theater Göttingen
Am 29.1. wird Pirsch von Ivana Sokola am Deutschen Theater Göttingen...

ÖE: Frau Zucker will die Weltherrschaft" von Wolfgang Böhmer und Peter Lund am Theater der Jugend Wien
Die österreichische Erstaufführung von Frau Zucker will die Weltherrschaft...

Schauspiel: Stücke über das Anthropozän
Wissenschaftler:innen suchen in diesen Tagen nach nach einem Ort, an dem sich...

Let's Vielfalt: Junge Stücke jenseits einer binären Weltordung
Die Welt ist komplex und facettenreich – das sollte eigentlich der Konsens...

UA: "Tom Sawyer" an der Komischen Oper Berlin
Auf der Grundlage von Mark Twains Roman "Die Abenteuer des Tom Sawyer"...

Neu bei FBE: "Mieter" von Paco Gámez
Wir freuen uns, ab sofort den spanischen Autor Paco Gámez und sein...


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Bild von Philipp LöhleLöhle, Philipp

Geboren 1978 in Ravensburg. Studium der Geschichte, Theater- und Medienwissenschaft und deutschen Literatur in Erlangen und Rom. Erste Theaterstücke entstanden noch während des Studiums. Außerdem journalistische und filmische Arbeiten (Kurzfilme, Dokumentarfilme, Praktika). Für sein Stück "Genannt Gospodin" wurde der Autor mit dem Förderpreis des Bundesverbandes der Deutschen Industrie ausgezeichnet. 2007 gewann Philipp Löhle den Werkauftrag des Theatertreffen-Stückemarktes, gestiftet von der Bundeszentrale für politische Bildung. "Lilly Link" wurde 2008 mit dem Jurypreis des Heidelberger Stückemarkts ausgezeichnet. Er war mehrfach für den Mülheimer Dramatikerpreis nominiert: 2008 für "Genannt Gospodin", 2012 für "Das Ding", das mit dem Publikumspreis ausgezeichnet wurde, und 2014 für "Du (Normen)". Alle genannten Stücke sind im Programm des Rowohlt Theater Verlags. Philipp Löhle war Hausautor am Maxim Gorki Theater in Berlin, am Nationaltheater Mannheim und am Staatstheater Mainz. Seit der Spielzeit 2019/20 ist er Hausautor am Staatstheater Nürnberg.

 

Anfang und Ende des Anthropozäns

5 Darsteller*innen
UA: 19.11.2021, Staatstheater Nürnberg

Seit 300.000 Jahren gibt es den Homo sapiens auf dieser Erde. Und man muss sagen: Wir haben das hier ganz schön versaut. Das Seltsame ist, wir wissen das - und tun nichts.

Philipp Löhle erzählt in seinem neuen Stück vom Scheitern der Menschheit. Oder besser: Er lässt Swantje erzählen, eine Nukleartechnikerin, die auch in der Katastrophe noch an die Kraft der Intelligenz glaubt; und die junge Frau mit Namen 42, die als einzige Vertreterin einer verblödenden Menschheit eine Erdnuss aus einer Karaffe herausbekommt; und John, den es auf der Suche nach Solidarität in den Kochtopf vermeintlicher Kannibalen treibt.

Sie alle suchen nach Auswegen. Und deshalb erzählen sie. Voneinander. In herzzerreißend tragikomischen Geschichten, die sich wie eine unendliche Matrjoschka ineinander schachteln. Oder, viel schlimmer: Sie bilden einen Kreis. "Das Stück läuft schon ewig und wird ewig weiterlaufen. Man kann es betreten und man kann es wieder verlassen." So steht es in der Anmerkung zum Stück, aber ein Ausweg scheint nicht in Sicht.

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