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UA: "Anfang und Ende des Anthropozäns"

(c) Staatstheater Nürnberg / Konrad Fersterer

 

Am 19. November war die Uraufführung von Philipp Löhles neuem Stück Anfang und Ende des Anthropozäns am Staatstheater Nürnberg (Regie: Jens-Daniel Herzog).

„Die ganze Inszenierung dieses großartigen Stücks ist voll wie ein köchelnder Topf mit kleinen, anreichernden Ideen, die sich ideal einfügen in dieses wilde Spiel - das Spiel der Fiktion und mit der Fiktion und den Modi der Erzählung. (...) Alles kippt, die Tonalität der Komödie ist aufgebraucht, der Witz war eine Falle, (...) die Geschichte hat sich herausgeschält.“ (Nachtkritik)

„Ja, wir entwickeln uns zurück, so Löhles böse Zeit-Diagnose, die in einer sozusagen global verdummten Zukunft beginnt, um in eine verkrachte Vergangenheit zu gehen und in einer verseuchten Gegenwart zu enden: als ewiger Zyklus von Krisen, Pannen, Wahnsinn. Das erinnert manchmal an die lustigen Dystopien eines Kurt Vonnegut.“ (Nürnberger Nachrichten)

24.11.2021

Stücke zu dieser Nachricht:
Anfang und Ende des Anthropozäns

Autoren zu dieser Nachricht:
Löhle, Philipp